Urananreicherung
Iran eröffnet erste Fabrik für Nuklearbrennstoff

Der Iran hat nach den Worten seines Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad eine betriebsbereite Uranfabrik. Am sogenannten Nuklear-Tag eröffnete Ahmadinedschad in der Stadt Isfahan im Zentral- Iran das Brennstoff-Werk.

HB TEHERAN. Die Fabrik soll den 40-Megawatt- Forschungsreaktor in Arak unter anderem mit Brennstäben versorgen. Der Reaktor selbst soll spätestens 2010 in Betrieb genommen werden. Das Werk sei ausschließlich von iranischen Experten errichtet worden, hieß es.

Der Iran habe damit praktisch die letzte Stufe seines seit langem vorangetriebenen Atomprogrammes erreicht. Offiziell will das Land Atomkraft zur Stromgewinnung einsetzen. Die USA und weitere westliche Länder befürchten jedoch, der Iran könnte seine Kenntnisse auch zur Produktion von Atomwaffen nutzen.

Forderungen nach einem Ende der Urananreicherung hat Ahmadinedschad zurückgewiesen. "Diese Diskussionen sind veraltet. Die Zeit dafür ist vorbei", sagte Ahmadinedschad dem Magazin "Spiegel" einem am Donnerstag veröffentlichten Vorabbericht zufolge. Er wiederholte seine Beteuerung, der islamische Gottesstaat arbeite nicht an dem Bau einer Atombombe wie im Westen vermutet.

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