Ursprünglich mehr Räumungen angekündigt
Israel will 18 illegale Siedlungen abreißen

Nach Informationen des israelischen Rundfunks will die Regierung kommende Woche knapp 20 illegale Siedlungen abreißen - weniger als zuvor angekündigt.

HB BERLIN. Israel hat angekündigt, in den kommenden Tagen 18 illegal auf palästinensischem Gebiet errichtete Siedlungen zu räumen. Nach Informationen des öffentlichen israelischen Rundfunks wird Verteidigungsminister Schaul Mofas wegen dieser Pläne am Montag Vertreter der wichtigsten Siedlerorganisation Jescha treffen. Der Nahost-Friedensplan, die so genannte Roadmap, fordert von Israel die Räumung aller illegalen Siedlungen, die seit dem Amtsantritt von Ministerpräsident Ariel Scharon im März 2001 errichtet wurden.

Vize-Verteidigungsminister Seev Boim hatte am Donnerstag den Abriss von 43 illegalen Siedlungen binnen eines Jahres angekündigt. Nach Angaben der israelischen Friedensbewegung «Frieden jetzt» gibt es gegenwärtig 103 illegale Siedlungen im Westjordanland, von denen 56 seit März 2001 gebaut wurden. Fünf von acht in den vergangenen Monaten niedergerissenen Siedlungen seien wieder aufgebaut worden.

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