US-Angriff auf nordirakische Stadt fordert Opfer unter der Zivilbevölkerung
45 Tote bei neuen Kämpfen in Tel Afar

Gefechte zwischen US-Truppen und Aufständischen in der nordirakischen Stadt Tel Afar haben in der Nacht zum Freitag 45 Todesopfer und 80 Verletzte gefordert, darunter offenbar auch Zivilisten.

HB MOSSUL. Die Zahlen nannten Krankenhausärzte am Freitag in der 70 Kilometer westlich von Mossul gelegenen Stadt. US-Truppen hatten am Donnerstag eine Offensive gestartet, um die Kontrolle der irakischen Regierungsorgane über die von Aufständischen beherrschte Stadt wiederherzustellen.

Bei ersten Kämpfen waren am Donnerstag nach Krankenhausangaben 27 Menschen getötet worden. Bei den Opfern handle es sich hauptsächlich um Zivilisten, hieß es. Die irakische Nationalgarde, die im Schlepptau der US-Verbände ins Geschehen eingriff, hat nach eigenen Angaben am Donnerstag 47 Rebellen getötet.

Am Freitagvormittag war es nach Augenzeugenberichten ruhig. Eine Abordnung von Stammesführern aus Tel Afar habe Verhandlungen mit dem US-Militär aufgenommen.

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