US-Arbeitsminister
Trumps Wunschkandidat gesteht Fehler ein

Andrew Puzder ist Trumps Wunschkandidat für den Posten des Arbeitsministers. Jetzt musste er eingestehen: Er hat jahrelang eine Hausangestellte ohne gültige Aufenthaltspapiere beschäftigt.
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WashingtonDer auserkorene Arbeitsminister von US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben eine Einwanderin beschäftigt, die sich illegal im Land aufhielt. In einer Erklärung räumte Andrew Puzder ein, gemeinsam mit seiner Frau die Immigrantin mehrere Jahre als Haushälterin beschäftigt zu haben. Es sei ihm aber nicht bewusst gewesen, dass sie keine Arbeitserlaubnis gehabt habe. "Als ich von ihrem Status erfuhr, haben wir das Arbeitsverhältnis sofort beendet und ihr Unterstützung angeboten, einen legalen Status zu bekommen." Die Steuern habe er nachgezahlt. Der Chef der Restaurantkette CKE ist vom Senat noch nicht als Arbeitsminister bestätigt.

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Wunsch-Kabinettsmitglied eines Präsidenten wegen ähnlicher Vorgänge auf dem Weg ins Amt stolpert. 1993 etwa warf Zoe Baird, die von Bill Clinton als Justizministerin nominiert worden war, das Handtuch.

2004 erwischte es den von George W. Bush als Heimatschutzminister aufgestellten Kandidaten Bernard Kerik. Es kann aber auch anders laufen: Trumps Handelsminister Wilbur Ross sagte während seiner Senatsanhörung im Januar, er habe kürzlich eine Haushaltshilfe entlassen, nachdem sich herausgestellt habe, dass keine Arbeitserlaubnis vorhanden gewesen sei. Der zuständige Senatsausschuss bestätigte Ross' Nominierung.

Puzder ist bei Demokraten umstritten. Er ist gegen eine Anhebung des Mindestlohns auf 15 Dollar je Stunde und lehnt Überstundenregelungen ab, die die Regierung von Trumps Vorgänger Barack Obama noch befürwortet hatte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Immer wieder illegale Arbeitsverhältnisse in (ab)gehobenen Kreisen.

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