US-Armee beschießt mutmaßliche Aufständische in Tel Afar und Falludscha
33 Tote bei US-Angriffen auf irakische Städte

Die US-Armee hat bei Attacken auf zwei Städte im Irak 33 Menschen getötet und 76 verletzt. Flugzeuge bombardierten unter anderem ein Wohnviertel in Falludscha.

HB BAGDAD. Eine Offensive gegen mutmaßliche Aufständische im nordirakischen Tel Afar forderte nach Informationen des arabischen Nachrichtensenders El Arabija 25 Tote und 60 Verletzte. Die US-Armee glaubt, dass sich die nahe Mossul gelegene Kleinstadt Tel Afar in den vergangenen Wochen zu einem neuen Zentrum der bewaffneten Extremisten entwickelt hat.

Bei der Bombardierung eines Wohnviertels im Norden von Falludscha durch US-Flugzeuge wurden am Donnerstag acht Iraker getötet und 16 verletzt. Dies teilten Krankenhausärzte in der von sunnitischen Aufständischen kontrollierten Stadt mit. Das betroffene Viertel sei zum ersten Mal bombardiert worden.

Bisher hatten sich die US-Luftangriffe gegen Ziele im Süden und Osten von Falludscha gerichtet. Das US-Militärkommando in Bagdad sprach am Donnerstag von einem „Präzisionsschlag“ der Luftwaffe gegen eine „bestätigte Operationsbasis“ von angeblichen Kämpfern des jordanischen Terroristen Abu Musab el Sarkawi.

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