US-Armee soll besser auf fremde Kulturen eingehen
Pentagon will Sprachentraining für Soldaten

Amerikanische Soldaten sollen künftig mehr Fremdsprachen sprechen und besser über Bräuche und Gewohnheiten in anderen Kulturkreisen unterrichtet werden.

HB WASHINGTON. Das geht aus einem neuen Pentagon-Bericht hervor, aus dem die „Washington Post“ am Freitag zitierte. Dies gehe einher mit den Plänen von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, der im Antiterrorkrieg häufigere Einsätze von US-Soldaten in Ausland vorsehe.

Überlegt werde, von jedem Offizier Sprachkenntnisse in wenigstens einer von vier Sprachen zu verlangen: Arabisch, Chinesisch, Japanisch oder Koranisch, sagte der für Personalfragen zuständige Abteilungsleiter David Chu der Zeitung.

Das Militär soll sich besonders auf die Rekrutierung von Soldaten konzentrieren, die bereits Fremdsprachen sprechen, und die die eigene Sprachenausbildung intensivieren, hieß es in dem Bericht. Um Soldaten mit Fremdsprachenkenntnissen bei der Stange zu halten, sollen diese mehr verdienen und schneller befördert werden.

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