US-Armee Verstärkungstruppen aus Afghanistan abgezogen

Die zusätzlichen 33.000 US-Soldaten sind nach drei Jahren Dienst in Afghanistan wieder abgezogen. Sie wurden 2009 von US-Präsident Obama an den Hindukusch entsandt, um die Taliban zurückzudrängen.
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Ein US-Soldat im Einsatz: Wie versprochen dürfen die Soldaten der Verstärkungstruppe wieder heimkehren. Quelle: AFP

Ein US-Soldat im Einsatz: Wie versprochen dürfen die Soldaten der Verstärkungstruppe wieder heimkehren.

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WashingtonDie von US-Präsident Barack Obama zur Verstärkung der internationalen Truppen nach Afghanistan entsandten 33.000 Soldaten sind vollständig wieder abgezogen. Das teilten hochrangige Verantwortliche der US-Armee am Donnerstag (Ortszeit) mit. Demnach verbleiben fortan noch 68.000 US-Soldaten in Afghanistan, die zur internationalen Afghanistan-Truppe ISAF gehören.

Obama hatte die Truppenverstärkung Ende 2009 angeordnet. Er hatte zugesichert, dass sie bis Ende 2012 vollständig wieder abgezogen würden. Der Rückzug des Zusatz-Kontingents begann im Juli. Die US-Truppen haben es in den vergangenen Monaten verstärkt mit Angriffen von afghanischen Soldaten zu tun, mit denen sie eigentlich zusammenarbeiten. Bei derartigen Attacken wurden im Laufe des Jahres bereits 51 US-Soldaten getötet.

Mit Hilfe der Truppenverstärkung gelang es dem US-Militär, die aufständischen Taliban im Süden und Südwesten des Landes zurückzudrängen. Die Taliban verlagerten ihre Angriffe seither auf den Osten und auf das Grenzgebiet zu Pakistan.

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