US-Außenminister Kerry: „Russische Agenten waren Katalysator hinter Chaos“

US-Außenminister Kerry
„Russische Agenten waren Katalysator hinter Chaos“

Mit drastischen Worten hat US-Außenminister Kerry die Rolle Russlands bei den jüngsten Unruhen in der Ostukraine kritisiert. Er fordert ein Ende der prorussischen Agitation.
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Washington/CharkowDie USA haben vor einem geplanten Krisentreffen von Russland konkrete Schritte zur Entschärfung des Ukraine-Konflikts angemahnt. Die russische Regierung müsse entsprechende Maßnahmen noch vor den für kommende Woche angesetzten Gesprächen ergreifen, sagte US-Außenminister John Kerry am Dienstag (Ortszeit) bei einer Senatsanhörung in Washington. Kerry machte dabei erneut Russland als Unruhestifter in der Ostukraine aus. Auch der Europarat erhöhte den Druck auf Moskau. Angesichts immer neuer Gewaltexzesse in der Ostukraine hatte die Regierung in Kiew zuvor eine härtere Gangart in der Region eingeschlagen.

Zu den von Kerry eingeforderten Schritten gehört ein Rückzug russischer Truppen aus dem Grenzgebiet zur Ukraine sowie ein Ende der prorussischen Agitation in der Ostukraine. „Es ist klar, dass russische Spezialkräfte und Agenten der Katalysator hinter dem Chaos der vergangenen 24 Stunden waren“, sagte Kerry in Washington. Wegen der teils als zu zaghaft kritisierten Russland-Politik der US-Regierung lieferte Kerry sich während der Anhörung einen verbalen Schlagabtausch mit Senatoren.

Kommende Woche der US-Spitzendiplomat sich erneut mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow treffen, um einen Weg aus der Krise zu finden. Dabeisein sollen nach EU-Angaben auch die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton sowie der ukrainische Außenminister.

Der Ukraine-Konflikt hat sich nach Einschätzung westlicher Beobachter inzwischen zur schwersten Krise in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelt. Der Europarat erwägt, seinem Mitglied Russland das Stimmrecht zu entziehen. Die parlamentarische Versammlung des Europarats stimmt am Donnerstag darüber ab.

Truppen des ukrainischen Innenministeriums hatten zuvor in der Millionenstadt Charkow ein von prorussischen Aktivisten besetztes Verwaltungsgebäude geräumt. 70 Menschen wurden festgenommen. Wenn die gespannte Lage nicht friedlich gelöst werden könne, würden Einheiten nun gewaltsam gegen „Terroristen“ vorgehen, kündigte der Chef der Präsidialverwaltung, Sergej Paschinski, an. Er forderte die prorussischen Aktivisten auf, die seit Sonntag in Donezk und Lugansk besetzten Gebäude zu räumen.

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  • HB

    Hat der Löscher heute seine Tage ?

  • Das die USA eine knallharte Weltmachtpolitik ohne Rücksicht auf Verluste - beim Rest der Welt - durchziehen ist nicht neu. Erschreckend ist wie unsere Regierung dieses Spiel - gegen bessseres Wissen - mitmachen muß. Die Regierung eines lupenreinen Vassallenstaates!!!

  • Wie die Berichterstattung zustande kommt, kann man hier erfahren. https://www.freitag.de/autoren/lapple08m214/zdf-skandal-berichte-im-auftrag-kiews

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