US-Außenministerin
Ärzte behandeln Clinton wegen Blutgerinnsel im Kopf

Wegen eines Blutgerinnsels im Kopf hat US-Außenministerin Hillary Clinton die Neujahrsnacht im Krankenhaus verbringen müssen. Die Politikerin wird derzeit mit blutverdünnenden Medikamenten behandelt.
  • 0

New YorkUS-Außenministerin Hillary Clinton muss wegen eines Blutgerinnsels im Kopf weiter stationär behandelt werden. Das Gerinnsel befinde sich zwischen Schädeldecke und Gehirn hinter dem rechten Ohr, teilten Clintons Ärzte am Montagabend (Ortszeit) mit. Einen Schlaganfall habe die 65-Jährige jedoch nicht erlitten. Auch dauerhafte neurologische Schäden seien nicht zu befürchten.
Die Thrombose sei bei einer Untersuchung am Sonntag entdeckt worden, sagte die Ärztin Lisa Bardack. Insgesamt komme die Genesung Clintons gut voran, „und wir sind zuversichtlich, dass sie wieder vollständig gesund wird“, sagte Bardack.

Clinton werde mit Blutverdünnern behandelt und aus dem Krankenhaus entlassen, sobald die Medikamente anschlagen. „Sie ist guter Dinge und hat sich mit den Ärzten, ihrer Familie und ihren Mitarbeitern unterhalten“, fügte Bardack hinzu.

Laut der Zeitung „New York Daily News“ verließ Clintons Tochter Chelsea das Krankenhaus sichtlich bewegt. Clinton hatte bereits 1998 eine Thrombose in einem Bein erlitten. In einem Interview im Oktober 2007 sagte sie derselben Zeitung dazu, dies sei der „schlimmste gesundheitlicher Schreck“ ihres Lebens gewesen.

Clintons engster Mitarbeiter Philippe Reines hatte am Sonntag lediglich mitgeteilt, die Ministerin habe infolge eines Unfalls vor einigen Wochen ein Blutgerinnsel und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die 65-Jährige war Mitte Dezember im Zusammenhang mit einer Magenvirus-Erkrankung in Ohnmacht gefallen. Bei dem Sturz erlitt sie eine Gehirnerschütterung. Sie arbeitete seitdem von zuhause aus. Ursprünglich sollte sie diese Woche an ihren Schreibtisch im Ministerium zurückkehren.

Seite 1:

Ärzte behandeln Clinton wegen Blutgerinnsel im Kopf

Seite 2:

Beliebt wie kaum ein anderer US-Politiker

Kommentare zu " US-Außenministerin: Ärzte behandeln Clinton wegen Blutgerinnsel im Kopf"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%