US-Behörden
Spionageprogramme sollen 50 Anschläge vereitelt haben

Der US-Geheimdienst startet Gegenoffensive: Dank der Datenspionage hätten sie Dutzende mögliche Terror-Anschläge verhindern können. Auch Präsident Obama steht trotz aller Kritik demonstrativ hinter seinen Spionen.
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Washington, BerlinDank der weitläufigen Überwachung von Internet und Telefonverbindungen sind nach Angaben der US-Behörden unter anderem Anschläge auf die New Yorker U-Bahn und die Börse NYSE vereitelt worden. Amerikanische Geheimdienste hätten dadurch rund 50 Terror-Verschwörungen in 20 Ländern zerschlagen, sagte der Chef des US-Abhördienstes NSA, Keith Alexander, am Dienstag.

Mindestens zehn Vorhaben seien in den USA abgewehrt worden, erklärte er vor dem Geheimdienst-Ausschuss des Repräsentantenhauses in Washington.

In Medienberichten war zuletzt eine massive Überwachung von Internet- und Kommunikationsdiensten über zwei geheime NSA-Programme enthüllt worden. Das hatte international heftige Kritik ausgelöst. US-Präsident Barack Obama verteidigte das Vorgehen als notwendig für die Terrorabwehr. Alexander bezog sich bei seinen Zahlen ausdrücklich auf die beiden angeprangerten NSA-Programme.

Einzelheiten über die vereitelten Angriffe sollten dem US-Kongress am Mittwoch in einer geschlossenen Sitzung unterbreitet werden, kündigte Alexander an. Der stellvertretende Direktor der US-Bundespolizei FBI, Sean Joyce, erklärte vor dem Ausschuss, durch die Spionagemaßnahmen sei unter anderem der „erste, aus Pakistan dirigierte große Al-Kaida-Anschlag seit dem 11. September“ verhindert worden.

Im Herbst 2009 habe die NSA die E-Mail eines Terroristen aus Pakistan abgefangen. „Dieses Individuum tauschte sich mit einem Individuum in den USA über die Perfektionierung eines Sprengstoffrezepts aus“, so Joyce. Die Person sei identifiziert und in Denver (Colorado) aufgespürt worden.

Das FBI sei ihm nach New York gefolgt und habe bei ihm Sprengsätze in Rucksäcken sichergestellt. Der Mann habe gestanden, dass er damit einen Anschlag auf die New Yorker U-Bahn habe verüben wollen.

Ähnlich sei auch der geplante Bombenanschlag auf die New Yorker Börse ans Licht gekommen, hinter dem Drahtzieher aus dem Jemen gestanden hätten, so Joyce. Das FBI habe durch die Datenspionage außerdem einen Anschlag auf das Büro einer dänischen Zeitung verhindern können, den ein Täter aus Chicago wegen veröffentlichter Karikaturen des Propheten Mohamed geplant habe.

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  • Genau , obwohl ein Roman/1984, doch so realitätsnah und entlarvend. Zum Aufspüren der "Gedankenverbrechen"
    bedurfte es eines grossen Aufwands, aber es war so
    essentiell wichtig (für das System) dass an der Legalität
    und der Einsicht der Untergebenen kein Zweifel bestehen
    durfte ... .

  • Mein Gott was bin ich froh, daß es hier im schönen Europa, insbesondere in D, eine frei und vor allem definitiv unabhängige Presse gibt!
    Jetzt wo ich weiß, daß man mir nur hinterherschnüffelt um bösartige Subjekte in ihrem kriminellen Treiben zu hintern, fühl ich mich doch gleich viel sicherer!
    Und was vorige Woche noch ein Skandal war, wird heute gleich mit einer Erfolgsmeldung garniert und somit retuschiert.

    Liebe Redaktion, wenn ihr schon so gute Drähte zum lieben Barak O. habt, könnt ihr ihn da nicht gleich mal fragen, ob er uns alle für völlig bescheuert hält?
    Oder wenigstens einen seiner Lakaien. Und wenn die dann so ehrlich sind und das bejahen, dann teilt ihnen bitte mit, daß sich sich gewaltig ihren.
    Herzlichen Dank!

  • Das waren genau die 50 Anschläge die vom FBI inszeniert wurden.... (Lach...)

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