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US-Bericht: Terrorismus fordert weniger Tote

Im vergangenen Jahr hat es weltweit weniger Todesopfer bei Terroranschlägen gegeben als im Vorjahr. Doch die Zahl der Anschläge ist gestiegen. Bestimmte Regionen dominieren die traurige Rangliste.

Durch einen Bombenanschlag beschädigtes Haus in Oslo. Quelle: dapd
Durch einen Bombenanschlag beschädigtes Haus in Oslo. Quelle: dapd

WashingtonDie Zahl der Toten bei Terroranschlägen ist nach Angaben der US-Regierung weltweit deutlich gesunken.

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2010 seien bei solchen Attacken 13 186 Menschen ums Leben gekommen, heißt es im jährlichen Terrorismus-Bericht des Außenministeriums in Washington, der am Donnerstag vorgelegt wurde. Das seien 12 Prozent weniger gewesen als 2009 - der dritte Rückgang in Folge.

2007 hatte die Regierung noch 22 719 Todesopfer verzeichnet. Die Zahl der Anschläge rund um den Globus sei im Vergleich zum Vorjahr allerdings um fünf Prozent auf rund 11 600 gestiegen. Die Zahl liegt jedoch deutlich unter dem Wert von gut 14 400 im Jahr 2007.

In mehr als 75 Prozent Fälle schlugen die Terroristen in Südasien und dem Nahen Osten zu. In Afghanistan stieg die Zahl der Attacken 2010 im Vergleich zum Vorjahr gar um mehr als 50 Prozent auf gut 3300, dabei starben fast 2500 Menschen.

Für den Irak wurde ein kleinerer Sprung auf fast 2700 Anschläge verzeichnet. Hier gab es aber mit mehr als 2700 Toten die größte Opferzahl aller Länder.

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