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US-Börsenaufsicht: SEC reicht Klage gegen sechs Bankmanager ein

Ein halbes Dutzend ehemalige Spitzenmanager der Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac wird von der US-Börsenaufsicht SEC verklagt. Die sechs hätten die Risiken ihrer Hypothekengeschäfte bewusst verschwiegen.

Sechs ehemalige Manager von Freddie Mac und Fannie Mae werden verklagt. Quelle: dapd
Sechs ehemalige Manager von Freddie Mac und Fannie Mae werden verklagt. Quelle: dapd

WashingtonDie US-Börsenaufsicht SEC setzt ihren Feldzug gegen die Verursacher der Finanzkrise fort. Die Behörde reichte am Freitag Klage gegen sechs ehemalige Spitzenmanager der mittlerweile verstaatlichten US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac ein. Die fünf Männer und eine Frau hätten bewusst verschwiegen, wie risikoreich ihre Hypothekengeschäfte gewesen seien, begründete die SEC ihr Vorgehen. Der Vorwurf lautet auf Wertpapierbetrug.

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Freddie Mac und der größere Bruder Fannie Mae kaufen Banken deren Hauskredite ab. Ziel ist es, dass die Banken dadurch wieder flüssig werden und neue Kredite vergeben können. Damit stehen die beiden Immobilienfinanzierer direkt oder indirekt hinter der Mehrzahl der Hypotheken des Landes. Fannie und Freddie hatten während des US-Häuserbooms aber auch massig faule Kredite mit übernommen. Die Regierung musste sie in den Turbulenzen des Jahres 2008 auffangen und schießt bis heute Milliarden zu. Es war die teuerste Rettungsaktion in der Finanzkrise.

„Die Chefs von Fannie Mae und Freddie Mac haben der Welt vorgegaukelt, dass ihr Engagement in zweitklassige Hypothekenpapiere deutlich kleiner war als es der Wahrheit entsprach“, sagte SEC-Chefermittler Robert Khuzami. Er will nun vor dem Bezirksgericht von Manhattan Geldstrafen und Schadenersatz durchdrücken. Unter den Beklagten sind auch die beiden ehemaligen Firmenchefs Daniel Mudd und Richard Syron.

  • 16.12.2011, 19:28 UhrAnonymer Benutzer: Testsieger

    Alles schön und gut, aber wo war die SEC als diese über Jahre andauernden Manipulationen angefangen haben. Jetzt im Nachhinein drauf hauen, das kann jeder. Auch die SEC hat versagt! Änderungen können nur herbeigeführt werden, wenn wir ein transparentes Wirtschaftssysstem haben, indem alle Transaktionen offen dargelegt werden z. B. wenn Amazon oder ebay alle Bewegungen und Konten zeigen würde und alle nur noch über diese Handelsplätze abgewickelt würde, dann wäre Schluß mit Lobbyarbiet. Literatur über dieses Thema gibt es "Spielgeld-ein neues Wirtschaftssystem"... und mittlerweile auch noch andere Bücher...

  • 16.12.2011, 19:28 UhrAnonymer Benutzer: Testsieger

    Alles schön und gut, aber wo war die SEC als diese über Jahre andauernden Manipulationen angefangen haben. Jetzt im Nachhinein drauf hauen, das kann jeder. Auch die SEC hat versagt! Änderungen können nur herbeigeführt werden, wenn wir ein transparentes Wirtschaftssysstem haben, indem alle Transaktionen offen dargelegt werden z. B. wenn Amazon oder ebay alle Bewegungen und Konten zeigen würde und alle nur noch über diese Handelsplätze abgewickelt würde, dann wäre Schluß mit Lobbyarbiet. Literatur über dieses Thema gibt es "Spielgeld-ein neues Wirtschaftssystem"... und mittlerweile auch noch andere Bücher...

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