US-Bürgerechtsbewegung fordert Herausgabe von Bildmaterial
Im Irak starben 12 000 Zivilisten

Traurige Bilanz im Irak: Nach Angaben des Innenministers Dschabr kamen dort in den vergangenen 18 Monaten etwa 12 000 Zivilisten ums Leben.

HB BAGDAD. Mehr als 10 500 dieser Opfer seien offensichtlich Schiiten gewesen, sagte Bajan Dschabr laut "Washington Post". Zudem wurden seit Beginn der US-Invasion im März 2003 1663 amerikanische Militärangehörige getötet.

Unterdessen hat ein US-Bundesrichter in New York nach Angaben der US-Bürgerechtsbewegung ACLU das Pentagon aufgefordert mehrere Dutzend Fotos und vier Filme freizugeben, auf denen Gefangenmissbrauch im berüchtigten Abi Ghureib Gefängnis im Westen von Bagdad zu sehen seien.

ACLU-Direktor Anthony Romero sagte in einer im Internet veröffentlichten Mitteilung seiner Organisation, diese Bilder wirkten möglicherweise hässlich und schockierend, doch würden sie beweisen, dass die Folter nicht nur das Werk einzelner Soldaten gewesen sei. Die ACLU und andere Bürger- und Menschenrechtsorganisationen in den USA hatten auf die Herausgabe des Bildmaterial geklagt.

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