US-Finanzminister rechnet mit neuen Zusagen bei Geber-Konferenz in Madrid
USA hoffen auf höheren Irak-Beitrag aus Paris und Berlin

Die USA ringen um weitere Beiträge der internationalen Staatengemeinschaft für den Wiederaufbau im Irak. Besonders von Deutschland und Frankreich erhoffen sie sich neue Zusagen. Doch in Berlin und Paris gibt man sich zurückhaltend.

HB MADRID. US-Finanzminister John Snow lässt sich von Absagen aus Berlin und Paris nicht abschrecken. „Ich habe mit Ministerien beider Länder gesprochen und - ohne etwas vorwegnehmen zu wollen - bleibe in beiden Fällen zuversichtlich“, sagte Snow vor seinem Abflug nach Madrid, wo am Donnerstag die Internationale Geberkonferenz für den Irak beginnt. Die USA erhoffen sich von den 70 Teilnehmerstaaten 36 Milliarden Dollar (31 Milliarden Euro) für den Wiederaufbau des Landes.

Am Mittwoch hatte die deutsche Regierung erklärt, sie werde bei der Geberkonferenz über die bereits zugesagten Hilfen von rund 193 Millionen Euro nicht hinausgehen. In dieser Summe enthalten sind die deutschen Anteile an den von EU und Weltbank angekündigten Beiträgen, hinzu kommen rund 80 Millionen von Berlin bilateral zugesicherte Gelder. Frankreich kündigte an, bis auf seinen Anteil am EU-Paket gar keine Finanzhilfen an Irak zu leisten. Die EU steuert insgesamt 200 Millionen Dollar bei.

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