US-Finanzministerium
Kein US-Rettungsschirm für Versicherer

Einige US-Versicherer haben nach Angaben des Finanzministeriums die Anforderungen für Staatshilfen erfüllt. Ein eigener Rettungsschirm für US-Versicher, wie dies die Regierung nach einem Medienbericht plane, sei dagegen nicht vorgesehen.

HB NEW YORK. Da mehrere Häuser den Status einer Bank-Holdinggesellschaft hätten, zählten sie zu en mehreren Hundert Institutionen, die für die Finanzspritzen aus dem Hilfsprogramm CPP in Betracht kämen, sagte ein Sprecher des US-Finanzministeriums am Mittwoch. Ein eigener Rettungsschirm für die Branche sei hingegen nicht geplant. In den vergangenen Monaten haben viele Versicherungskonzerne die Erlaubnis bekommen, Banken zu übernehmen, damit sie am sogenannten Capital Purchase Program (CPP) teilnehmen können.

Das "Wall Street Journal" hatte zuvor berichtet, die Regierung weite ihr 700 Mrd. schweres Finanzrettungspaket (Tarp) auf einige Lebensversicherer aus und werde dies in den kommenden Tagen verkünden. Die Meldung beflügelte die US-Börsen zum Handelsauftakt. Lebensversicherer wie Prudential Financial legten zweistellig zu. Nach der Erklärung des Finanzministeriums gaben der Dow Jones und der S&P 500 jedoch einen Teil ihrer Gewinne wieder ab.

Nach offiziellen Angaben wurden bis Dienstag 198,5 Mrd. Dollar aus dem CPP ausgeschüttet. Damit stehen derzeit noch 19,5 Mrd. Dollar zur Verfügung. Insgesamt befinden sich im Tarp-Paket nach Schätzungen des Finanzministeriums noch Mittel über 134,5 Mrd. Dollar.

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