US-Gesundheitsreform
„Hilfe für Reiche“ – Buffett stellt sich gegen Obamacare-Umbau

Warren Buffett kritisiert die geplante Reform der Republikaner: Die Neuordnung der „Obamacare“-Krankenversicherung sei ein Steuergeschenk für Spitzenverdiener – ein „Gesetz zur Hilfe der Reichen“.
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OmahaStarinvestor Warren Buffett hat die Pläne der Republikaner zum Umbau des US-Gesundheitssystems als Steuergeschenk für Spitzenverdiener kritisiert. Der Entwurf der Partei von Präsident Donald Trump zur Neuordnung der „Obamacare“-Krankenversicherung könne auch als „Gesetz zur Hilfe von Reichen“ betitelt werden, sagte der Börsen-Guru in einem Interview vom Dienstag dem US-Sender PBS.

Er habe vermögende Freunde, die durch die geplante Reform der Krankenversicherung zehn Millionen Dollar und mehr an Abgaben an den Fiskus sparen würden, so Buffett. Bei ihm selbst würden die Steuern dadurch um 17 Prozent geringer ausfallen, sagte der 86-Jährige.

Der berühmte Großanleger, der nach Schätzungen des „Forbes“-Magazins mit einem Vermögen von rund 75 Milliarden Dollar derzeit der viertreichste Mensch der Welt ist, hatte die Pläne der Republikaner bereits im vergangenen Monat beim Aktionärstreffen seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway aufs Korn genommen.

Ob der US-Senat dem kritisierten Entwurf zur Neuordnung der Krankenversicherung zustimmt, ist allerdings unklar. Eine für diese Woche geplante Abstimmung wurde verschoben. Präsident Trump hatte die Abschaffung der unter seinem Vorgänger Barack Obama eingeführten Versicherung zu einem seiner wichtigsten Wahlkampfversprechen gemacht. Bislang tun sich die Republikaner aber schwer, einen Ersatz zu finden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " US-Gesundheitsreform: „Hilfe für Reiche“ – Buffett stellt sich gegen Obamacare-Umbau"

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  • "Hilfe für Reiche" - das trifft es sehr gut. Man muss sich doch nur mal Trumps Lebensstil, seine Mentalität und seine Großkotzigkeit ansehen, um zu begreifen, dass der Kerl die Armen schröpfen wird und es den Reichen geben will. Am schlimmsten ist aber, dass er Kredite aus Russland bekommen hat, um seinen Bullerballer-Lebenstil fortzuführen. Als kleines Dankeschön versagt Trump jetzt beim NATO-Treffen die Beistands-Verpflichtung.

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