US-Gesundheitsreform
Obama will Versicherer in die Pflicht nehmen

Der Kampf um die US-Gesundheitsreform wird härter. Präsident Barack Obama wirft den Versicherunsunternehmen vor, sich bislang zu sehr aus der Verantwortung gezogen zu haben. Der Präsident will sie nun mehr in die Pflicht nehmen.

HB BIG SKY. Angesichts des zunehmenden Streits um die US-Gesundheitsreform hat Obama erneut für das Projekt geworben und die Versicherungsindustrie attackiert. Das bisherige System sei für die Konzerne besser als für die amerikanischen Bürger, sagte der Präsident am Samstag in seiner wöchentlichen Rundfunkansprache. "Und darum werden wir eine Krankenversicherungsreform verabschieden, die die Versicherungsunternehmen letztlich zur Verantwortung zieht."

Obama bezog sich dabei auf Gespräche mit Patienten, die ihm von ihrem Ärger berichteten, weil ihre Versicherungen unter anderem für Behandlungskosten nicht aufkamen. Kritikern des rund eine Billion Dollar teuren Umbaus warf Obama vor, falsche Informationen über bestimmte Aspekte der Reform zu streuen. Dies führe die US-Bürger in die Irre, kritisierte der Präsident.

Der Präsident befindet sich derzeit auf einer Reise durch mehrere Bundesstaaten, um für sein zentrales innenpolitisches Vorhaben zu werben. Kritiker halten die Reform für zu teuer. Im Kongress, der die Feinheiten der Reform ausarbeiten muss, tobte zuletzt eine erbitterte Debatte.

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