US-Haushalt : Obamas Budget soll weniger Neuverschuldung bringen

US-Haushalt
Obamas Budget soll weniger Neuverschuldung bringen

Am Montag stellt US-Präsident Barack Obama dem Kongress seinen Haushaltsvorschlag vor. Im kommenden Haushaltsjahr ist ein Minus von 901 Milliarden Dollar geplant. Neue Steuerpläne werden wahrscheinlich auch dabei sein.
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WashingtonDie US-Regierung will das Budgetdefizit im kommenden Jahr deutlich senken. Für das Haushaltsjahr 2013 sei ein Minus von 901 Milliarden Dollar geplant, sagte ein Regierungsvertreter am Freitag in Washington. Dies sei ein erheblicher Rückgang gegenüber 2012.

Die Neuverschuldung werde sich auf 5,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts belaufen. Für das laufende Jahr rechnet die Regierung mit einer Quote von 8,5 Prozent. Obama, der sich im November für eine weitere Amtszeit bewirbt, soll den Haushaltsvorschlag am Montag dem Kongress vorstellen.

Es wird erwartet, dass er erneut eine hauptsächlich auf Besserverdienende abzielende Steuererhöhung vorschlagen wird, die im kommenden Jahrzehnt 1,6 Billionen Dollar in die Kassen spülen soll. Die Republikaner lehnen höhere Belastungen für Reiche strikt ab und wollen vor allem über eine Verschlankung des Staates den Haushalt ausgleichen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Weniger Schulden? ICh rate jedem mal den tatsächlichen Schuldenberg der USA anzusehen...dessen Anstieg und der Anstieg des Geldes was sie drucken. Wer das sieht, der wird einen heftigen Schock bekommen und sich fragen wie die gesamte Welt dabei zusieht und Dollar überhaupt tatsächlich noch als Währung angesehen werden darf. Dieser ist nicht mal das PApier wert.

  • Jetzt wo die Wahlen anstehen, werden seine Sprueche gar noch groesser ;-)

    Der Mensch hat Geld ohne Ende gedruckt und einen gigantischen Schuldenberg aufgetuermt. Dies waren seine Taten - nicht seine Worte.

    Manche sagen, Bush hat ihm keine guten Voraussetzungen hinterlassen. Dazu kann ich nur sagen, Obama hat das Defizit von Bush bald verfuenffacht und dazu noch endlos Geld gedruckt - und dies alles ohne wesentliche wirtschaftliche Erfolge.

    Und wenn er nicht in der Lage ist diesen Job besser als Bush auszufuehren, dann haette er ihn nicht annehmen sollen. Grosse Sprueche beeindrucken vielleicht die Bevoelkerung aber nicht die Wirklichkeit.

    Ich denke, endlich eine faehige FED gemischt mit endlich einem faehigen Praesidenten, waere genau dies was die Welt kuenftig aus den USA brauchen koennte. Es ist ohnehin schon 5 vor 12 dort.

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