US-Informant Snowden
„Die Wahrheit kann nicht aufgehalten werden“

Edward Snowden kündigt weitere Enthüllungen an und erhebt schwere Vorwürfe gegen die US-Geheimdienste. Amerikanische Geheimdienst-Analysten hätten Zugang zu allen Informationen - egal wonach sie suchen.
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Washington, LondonDer in Hongkong untergetauchte Informant Edward Snowden hat weitere Enthüllungen über die Spähprogramme der US-Geheimdienste angekündigt. Der Ex-Geheimdienstmitarbeiter sagte in einem Online-Interview der britischen Zeitung "The Guardian" am Montag, er werde "weitere Details" über die Überwachung von Internetnutzern durch die National Security Agency (NSA) preisgeben. Dabei bekräftigte er den Vorwurf, dass die NSA weitreichenden Zugriff auf private E-Mails und Daten zum Surfverhalten im Internet habe.

Der "Guardian" und die "Washington Post" hatten mit Snowdens Hilfe die Existenz des Spähprogramms Prism aufgedeckt, bei dem die NSA im Kampf gegen den Terrorismus die Nutzerdaten großer Internetkonzerne wie Google und Facebook auswertet. Die betroffenen Unternehmen bestreiten aber einen direkten Zugriff der Geheimdienste auf ihre Server.

Snowden sagte dagegen, dass den Analysten bei der NSA weitgehend freie Hand beim Ausspähen gelassen werde. Die Gerichtsbeschlüsse, die der Überwachung zugrunde liegen, würden nur selten überprüft. Die Ausrede der Geheimdienste sei, dass bei der Suche nach Terrorverdächtigen zufällig auch die Daten unbescholtener Bürger abgegriffen würden.

"Aber am Ende hat irgendjemand bei der NSA Deine Kommunikationsdaten", sagte Snowden, der sich auf der Webseite des "Guardian" den Fragen von Internetnutzern stellte. Amerikanische Geheimdienst-Analysten könnten Zugang zu Informationen bekommen, egal wonach sie suchen, erklärte Snowden am Montag im Internet.

„Telefonnummer, E-Mail, Benutzername, Handy-Identifikationsnummer - es macht keinen Unterschied.“ Die Einschränkungen seien nicht technischer, sondern politischer Natur. Kontrollen seien sehr lückenhaft.

„Alles, was ich jetzt sagen kann, ist, dass die US-Regierung das nicht vertuschen können wird, indem sie mich inhaftiert oder ermordet“, erklärte Snowden weiter. "Die Wahrheit kommt heraus und kann nicht aufgehalten werden." Der 29-jährige Computertechniker hatte als Angestellter einer externen Beratungsfirma im US-Bundesstaat Hawaii für die NSA gearbeitet und dabei geheime Dokumente zu den Überwachungsprogrammen an sich gebracht.

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„Die Wahrheit kann nicht aufgehalten werden“

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Snowdens Suche nach politischem Asyl

Kommentare zu " US-Informant Snowden: „Die Wahrheit kann nicht aufgehalten werden“"

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  • @Simplex

    Da haben Sie wirklich Recht. Eine Drohne für Rechner!!!
    Der kann froh sein, wenn sich hier ein paar HB-Leser für seinen gesammelten Quatsch interessieren.

  • @babsack69

    "Was ist ein Staat ohne Gerechtigkeit anderes,als eine große Räuberbande?"

    Wer würde diesem Zitat nicht zustimmen?
    Aber ich sage Ihnen etwas anderes: Ich möchte nicht in einem Staat leben, der nicht wenigstens VERSUCHT, Verbrechen, wie etwa Terroranschläge, zu verhindern. Dafür sind Geheimdienste da. Ob ihre Mittel dazu immer gut gewählt sind, wird auch von mir angezweifelt.

    Aber der springende Punkt liegt hier doch ganz woanders: Es ist die Lust vieler Foristen, einfach mal gegen die USA zu hetzen!

  • Die Wahrheit kann nicht aufgehalten werden“
    "Vortrefflich"
    Arthur Johann Geiger sagt:Shalom e Spiritu Sancti Vatikan,der Deutsche Staat ist ein Antisemitischer Spychobetrugs Polit-Terrorist.
    Fazit:Deutsch,לא תודה,אלוהים יברך את ישראל!

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