
HB LONDON. Die US-Regierung fordert laut Wikileaks per Gericht Informationen von dem Kurznachrichtendienst Twitter über Unterstützer der Enthüllungsplattform. Dabei gehe es um die privaten Nachrichten des Wikileaks-Gründers Julian Assange, Kontaktinformationen und andere persönliche Details zu dem Australier sowie drei weiteren Personen, die mit der Plattform in Verbindung stehen, berichtete Wikileaks am Samstag. Das in San Francisco ansässige Unternehmen Twitter lehnte eine Stellungnahme ab.
Nach Angaben von Wikileaks habe Twitter selbst die Vorladung des Gerichts, eine sogenannte Subpoena, dadurch öffentlich gemacht, dass das Unternehmen Rechtsmittel dagegen eingelegt habe. Twitter teilte lediglich mit, dass es zu seinen Grundsätzen gehöre, Nutzer über Anfragen - wie von Regierungsseite - zu informieren.
Aus der auf der Internetseite Salon.com veröffentlichten Vorladung an den Kurznachrichtendienst vom 14. Dezember geht hervor, dass die angeforderten Informationen "relevant für laufende strafrechtliche Ermittlungen" seien. Zugleich wurde Twitter davon in Kenntnis gesetzt, dass es weder Assange noch die anderen Betroffenen über die Vorladung informieren dürfe.
Wikileaks vermutet auch bei andern Internetfirmen Ermittlungen
Unter den Betroffenen ist auch der einst im Irak stationierte und mittlerweile inhaftierte Obergefreite Bradley Manning, dem die USA vorwerfen, Wikileaks geheime Daten zugänglich gemacht zu haben. Aber auch die Twitter-Daten der isländischen Politikerin Birgitta Jonsdottir, des niederländischen Hackers Rop Gonggrijp sowie des US-Programmierers Jacob Appelbaum sind für die USA von Interesse. Jonsdottir teilte per Twitter mit, dass sich Islands Justizminister inzwischen mit dem Fall beschäftige.
Es ist der US Regierung und ihren Vasallen nicht genehm, wenn die bürger aus unabhängiger Quelle informationen bekommen.
Der unmündige bürger soll sich gefälligst über die Kampfpresse der jeweiligen Regierungen informieren und das glauben, was dort vorgegeben wird.
Kritische Meinungen sind nicht erwünscht und werden mit allen Mitteln und Möglichkeiten unterbunden.
Worüber wird hier eigentlich diskutiert? Der Artikel beschreibt doch verzweifelte Versuche eines der größten Unrechtsstaaten auf dieser Welt, das "Ärgernis" Wikileaks anzugreifen. Die USA leben von beginn ihrer Existenz an vom Ausbeuten Anderer und sind nun wegen des eigenen Leistungsunwillens faktisch pleite und werden mit chinesischem Kapital gestützt. Mit technischer Überlegenheit, psychologischer Raffinesse und moralischer bedenkenlosigkeit (siehe die von Wikileaks offengelegten Fakten sowie den reaktionär und kriminell geführten aktuellen Wahlkampf) haben Sie ein für ärmere Staaten erdrückendes informations- und Wirtschaftsnetz geknüpft und wenn sich jemand wehrt, wird ein Krieg angezettelt.
Die Rolle Schwedens ist in diesem bösen Spiel ist auch sehr bedenklich. Sollten da wirklich nur ein paar verantwortungslose Frauen, die auf einer Feminismuswelle hochgeschwommem sind, mit Hilfe eines für normale Mitteleuropäer unverständliche Gesetzes aus dem Jahre 2005 Welpenschutz einfordern? Schweden war mal in sozialer Hinsicht ein Vorbild, das ist gründlich verspielt worden.
ist vielleicht dieser ganze schwedische und britische Mummenschanz auf diplomatischen Druck aus USA entstanden, einer Weltmacht, die mit allen Mitteln gegen den eigenen Untergang kämpft und dabei vielleicht die Weltwirtschaft in die Tiefe zu reissen droht?
@ [6] Lutz, "Dann kennst Du die USA nicht, da liegen viele noch weit drunter."
Auch wieder richtig aber die meisten darüber!
Vor allem die Führung, der beste beweis ist die Visionslosigkeit der heutige deutsche Regierung, vor allem im bezug auf Europas Zukunft. (inklusiv Deutschland)
Der DDR-Geist ist rüber gesprungen.
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