US-Leichtöl notiert knapp unter 45 Dollar
Miliz droht mit Angriffen auf Ölpipelines im Südirak

Die radikale Mehdi-Miliz hat am Mittwoch mit Anschlägen auf die Ölpipelines im Süden des Irak gedroht, sollten die US-Truppen Nadschaf angreifen. Der Ölpreis erreichte daraufhin Rekordstände.

HB BASRA. „Wenn die US-Truppen heute Nacht Nadschaf angreifen, werden wir die Ölpipelines in die Luft sprengen“, sagte Scheich Asaad al-Basri, der Anführer der Mehdi-Miliz in Basra, der Nachrichtenagentur Reuters. Die US-Truppen im Irak rüsten sich nach tagelangen heftigen Gefechten mit der Mehdi-Miliz des radikalen Schiiten-Predigers Moktada al-Sadr für eine Großoffensive gegen die Aufständischen. Al-Sadr rief seine Anhänger auf, selbst im Fall seines Todes oder seiner Gefangennahme weiter zu kämpfen.

Die „New York Times“ berichtete, die US-Truppen hätten den Start der Offensive gegen die Al-Sadr-Anhänger kurz vor ihrem Beginn abgesagt. Offiziere hätten dies aber lediglich als Verschiebung bezeichnet und erklärt, der Angriff könne jederzeit weitergehen, berichtete die Zeitung.

Sollten die Mehdi-Milizen tatsächlich Anschläge auf die Ölpipelines im Süden verüben, wäre mit Basra der wichtigste Ölhafen des Landes betroffen.

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