US-Militär:
Guantánamo-Häftling begeht Selbstmord

In dem US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba hat es einen Todesfall gegeben. Der Häftling soll sich nach Angaben des US-Militärs das Leben genommen haben. Es war nicht der erste Fall.
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WashingtonEin Häftling hat im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba nach Angaben des US-Militärs offensichtlich Selbstmord begangen. Wie das US-Militär am Mittwoch mitteilte, handelt es sich um einem 37 Jahre alten Afghanen. Er wurde beschuldigt, Mitglied des Terrornetzwerks Al-Kaida gewesen zu sein.

Der Mann wurde seit September 2007 in Guantánamo festgehalten. Der Afghane habe nicht mehr geatmet, als ihn die Wachen am Mittwoch gefunden hätten. Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben. Eine Todesursache wurde nicht genannt.

Nach Angaben des US-Fernsehsenders MSNBC war der Mann der achte Häftling, der seit der Eröffnung des Lagers auf dem US-Marinestützpunkt auf Kuba im Januar 2002 gestorben sei. Bei zwei von ihnen hätten offensichtlich natürliche Ursachen vorgelegen. Zur Zeit sind in Guantánamo noch etwa 170 Menschen inhaftiert.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " US-Militär:: Guantánamo-Häftling begeht Selbstmord "

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  • @Christin.
    Kurze Zwischenfrage: Wo kann ich denn mal Gottes Wort(e) lesen?

  • Ich glaube, dass hat weniger was mit Regionen zu tun als mit dem Menschen an sich. Wir Deutsche heben zwar immer gerne den Zeigefinger, aber sind wir doch mal ehrlich: Was wuerde passieren, wenn sich unser Wohlstand veraendert. Lass durch die unterschiedlichsten (realen) Gruende eine neue Wirtschaftskrise ausbrechen, die Deutschland and den Abgrund fuehrt. Ich spreche von 40% Arbeitslosenquote, Hunger, das Zusammenbrechen des Gesundheits- und Rentensystems. Im Rausch sind solche Dinge kaum vorstellbar. Die Geschichte beweist jedoch, dass so gut wie jede Hochkultur zusammenbricht / - brach.

    Halten wir dann noch an unserem Grundgesetz und unserer Religion fest ? Sehen wir lieber zu wie unsere Kinder verhungern, als unsere Werte aufzugeben ?

    Ich glaube nicht. Der erste starke Rethoriker, der uns den Ausweg verspricht, wuerde uns trotz aller Erfahrungen in ein totalitaeres System fuehren und die Menschen waeren zu allem bereit. Wirklich allem.

    So ist der Mensch - Werte und Moral sind in schlechten Zeiten schwer haltbar und die Masse verkauft sie gerne fuer ein Butterbrot, ein Dach ueber dem Kopf oder auch nur vorgegaukelte Sicherheit.

  • Platon war ähnlich intelligent wie da Vinci, da Vinci war ähnlich intelligent wie Einstein. Die Mathematiker im alten Ägypten waren mindestens so intelligent wie die Herren n. Chr.

    Es kann also nur eine Schlussfolgerung geben:

    Dass wir intelligenter werden, das ist reine Illusion.
    Unsere Technik wird immer fortgeschrittener und komplexer, und damit mächtiger.

    Doch auch Platon hätte diese genauso wie wir nutzen und sogar weiterentwickeln können.


    Die Affen im Amiland glauben allen ernstes, dass sie was besseres sind! Die Zukunft wird es ganz sicher widerlegen.
    Wenn nicht über einen Finanzcrash, dann früher oder später mit Bomben.

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