US-Notenbank

Romney will Bernanke absetzen

Bernanke muss bangen: Im Falle eines Wahlsiegs will der Präsidentschaftskandidat Mitt Romney den Notenbankchef absetzen. Bernanke bringt viele Konservative mit einer laxen Geldpolitik gegen sich auf.
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US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney. Quelle: dapd

US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney.

(Foto: dapd)

WashingtonDer designierte Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, Mitt Romney, will im Falle eines Wahlsiegs Zentralbankchef Ben Bernanke absetzen. Er würde auf diesem Posten gerne jemanden sehen, der "meine ökonomischen Ansichten teilt" und die "Bedürfnisse unserer Nation wohlmeinend" betrachte, sagte Romney am Donnerstag dem TV-Sender Fox Business. Die Notenbank müsse die "monetäre Stabilität" garantieren, die einen "starken Dollar" zur Folge habe, fügte Romney hinzu. Sie müsse das "Vertrauen" sichern, damit die USA nicht wie andere Länder in eine Krise steuerten.

Bernanke steht seit Februar 2006 an der Spitze der Federal Reserve Bank ("Fed"). Er wurde von dem republikanischen Präsidenten George W. Bush ernannt und von seinem demokratischen Nachfolger Barack Obama im Februar 2010 im Amt bestätigt. Die Webseite der Fed gibt an, Gouverneure der Zentralbank könnten nicht wegen ihrer "politischen Ansichten" entlassen werden. Spezielle Auskünfte über Möglichkeiten für eine vorzeitige Abberufung des Zentralbankchefs stehen dort nicht. Der Senat muss die Ernennung des Fed-Chefs bestätigen.

  • afp
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10 Kommentare zu "US-Notenbank: Romney will Bernanke absetzen"

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  • Ist ja klar. Bernanke hält die Zinsen niedrig und die Kapitalisten können nicht mehr von ihren Zinseinnahmen leben. Romney und seine Clique werden alles tun um den Transfer von reich zu arm zu stoppen.

  • romney bekommt dochz mio. gelder von diesem casinobetreiberjuden. Ich glaube nicht, das der bernanke absägt. vielleicht holt er halt den casinobetreiber dann zur fed. dann geht das spielchen mal richtig los.

  • Guten Tag,... Der Mormone beisst den Juden. Besten Dank

  • Bezueglich Romney war ich mir nicht sicher. Der voellig konzeptlose Schuldenkoenig Obama ist untragbar, dies war klar. Aber nach dieser Bernanke-Aussage gibt es fuer mich zu Romney keine Alternative mehr. Alleine die FED-Neuausrichtung, weg vom sinnlosen und gefaehrlichen Gelddrucken, waere ein Gewinn fuer diese Welt. Und wenn @Icke schreibt, dass Bernanke mit seiner Politik Zeit schaffen will, dann stimmt dies nicht. Obama hat einen gigantischen Schuldenberg durch diese Politik aufbauen koennen. Es wurde keine Zeit verschafft, oder diese wurde zumindest nicht RICHTIG genutzt. Es wurden riesige Bubbles aufgebaut, wo es ausser einem naechsten grossen Crash wohl keine Exit-Strategie gibt.

  • In diesem Punkt hat Herr Romney natürlich recht aber er wird da noch nichts ändern können. Es ist zu früh, für die Republikaner. Obama soll noch einmal ran und 4 Jahre lang den Amerikanern zeigen, wie Sozialismus und Geld ausgeben funktioniert. Dann bekommen die Republikaner in diesem Land vielleicht wieder eine Chance. In unserem Land bekämen sie keine, da hier dann nur noch Staatshilfe-Emfänger und rundum betreute 16 Jährige, die nicht flüssig lesen können, schon gar nicht die Zeitung, zur Wahl gehen werden.

  • Da hat der Gute wohl noch nicht begriffen das Bernanke der Politik damit Zeit verschaffen will grundsätzliches in Ordnung zu bringen.

    Bush, Palin, Akin, Romney - muss man eigentlich Ballaballa sein um es drüben bei den Reps zu etwas zu bringen?

  • Quatsch. Bitte vergleichen Sie den Schuldendienst der BRD mit den restlichen Ausgaben im Haushalt.

    Und haben wir nicht von den FPIIGS gelernt, dass billiger Kredit (wenn der Staat praktisch die Goldene Kreditkarte hat, liegt der Zins bei 0%) eine hohe Verschuldung nach sich zieht? Der Staat spart nicht, er gibt hemmungslos aus und die Partei mit den größten Wahlversprechen gewinnen. Das führt in solch einem System zu einer schnell ansteigenden Geldmenge M1, welche nicht wieder eingesammelt werden kann, weil das Geld nicht mehr in der Hand des Staates landet (das ist ein oft gemachter Fehler, deiner geistigen Vordenker.). Dadurch wird eine galoppierende Inflation in kürzester Zeit ausgelöst. Die Menschen sammeln dann wieder Sachwerte, wie Gold, Immobilien, Alkohol, Zigaretten und akzeptieren das Geld nicht mehr. Schon ist deine vom Staat allein geschöpfte Währung wertlos.

  • LOL

    Solange die Menschen nicht wissen, wie das Geld und die Wurst gemacht werden, können sie besser schlafen.

    Würde der Staat, wie es ihm eigentlich zustände, sein eigenes Geld aus der Luft schöpfen und dieses Monopol NICHT den Privatbanken überlassen,
    müsste er es sich nicht für teures Geld = ZinsesZins borgen und wir bräuchten dann ALLE KEINE Steuern zu bezahlen.

    Unser GANZES Leben wird also nicht von der Politik, sondern von den Banken bestimmt. Ein einzigartiges Betrugssystem.

  • Alles boilerplate ,wie viele Aussagen von Mitt Romney.
    Er plappert scheinbar nur seinen rechten Beratern nach.
    So wird man nicht die Wahlen gewinnen.
    Selbst der Repkongress am Montag wird diesem Durchlauferhitzer nicht viel nützen.

  • Aber Mitt wird nicht Präsident, selbst altediente Konservative sehen in ihm eine Gefahr: er ist heisse Luft.

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