US-Präsident genehmigt Luftangriffe
Zieht Obama in den nächsten Irak-Krieg?

Die USA haben damit begonnen, Hilfsgüter über dem Nordirak abzuwerfen. Dorthin haben sich verfolgte Minderheiten vor den IS-Extremisten geflüchtet. Gegen diese will US-Präsident Obama mit Luftangriffen vorgehen.
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Bagdad/WashingtonUS-Präsident Barack Obama hat lange gezögert. Doch das brutale Vorrücken der IS-Milizen im Irak wird immer bedrohlicher. Jetzt hat Obama Luftangriffe auf IS-Milizen zum Schutz amerikanischer Militärangehöriger und bedrohter Minderheiten im Nordirak genehmigt. IS-Kämpfer waren zuletzt bis auf 30 Autominuten auf Erbil, die Hauptstadt des autonomen Kurdengebietes, vorgerückt.

Zugleich kündigte er in Washington an, die USA hätten mit dem Abwurf von Hilfsgütern begonnen, um die in der Region vor den sunnitischen Extremisten geflüchteten Menschen zu unterstützen. „Diese unschuldigen Familien stehen vor einer schrecklichen Entscheidung: Den Berg hinunter zu steigen und abgeschlachtet zu werden, oder zu bleiben und langsam zu verhungern und zu verdursten“, sagte der Präsident. Nach Angaben des Pentagon warfen Militärflugzeuge erste Ladungen an Lebensmitteln und Wasser ab.

Es gehe um den Schutz religiöser Minderheiten, ein Völkermord müsse verhindert werden, sagte Obama. Das Vorgehen der Kämpfer der Gruppe Islamischer Staat bezeichnete er als „barbarisch“. Obama betonte aber auch, es würden keine US-Bodentruppen in den Irak geschickt.

Der US-Präsident Obama reagierte mit seiner Ankündigung auf Appelle führender irakischer und kurdischer Politiker, etwas gegen die sich entwickelnde Tragödie zu unternehmen. Es wären die ersten US-Luftangriffe seit dem Abzug der US-Truppen aus dem Irak Ende 2011. Obama war Anfang 2009 mit dem Versprechen ins Weiße Haus eingezogen, den von seinem Vorgänger George W. Bush begonnenen Militäreinsatz im Irak zu beenden.

Die Kämpfer des Islamischen Staates gelten als noch extremistischer als die Al-Kaida. Für sie sind Christen ebenso wie die Schiiten und Jesiden Ungläubige. In ihrem Herrschaftsgebiet stellten die IS-Kämpfer ihnen die Alternative, zu konvertieren, zu fliehen oder zu sterben.

Mit der Eroberung der Stadt Mossul im Juni hatten sich IS-Milizen in der Region festgesetzt. Zunächst starteten sie den Vormarsch auf Bagdad und bekämpften vor allem Schiiten. Zuletzt rückten die Extremisten aber auch immer weiter in Richtung Norden an die Grenzen der Autonomieregion Kurdistan und damit in christliche sowie jesidische Gebiete vor. Zehntausende sind dort auf der Flucht.

Luftangriffe habe er insbesondere für den Fall autorisiert, dass IS-Kämpfer gegen die Stadt Erbil vorrücken sollten, in der sich auch US-Militärberater befänden, sagte Obama. Luftangriffe seien auch möglich, wenn die Kämpfer gegen die ins Sindschar-Gebirge geflüchteten Jesiden vorgingen. Es werde sich aber um „gezielte Operationen“ handeln. Er nannte keine Einzelheiten.

Kommentare zu " US-Präsident genehmigt Luftangriffe: Zieht Obama in den nächsten Irak-Krieg?"

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  • "Die Polizei nahm sechs Männer fest, die überwiegend aus Tschetschenien stammen."

    Ich werde es nie verstehen und schon gar nicht akzeptieren, das Deutschland Islamisten auf seinem Hoheitsgebiet gewähren lässt. Diese hochgefährlichen Elemente gehören lieber heute als morgen aus dem Land geschmissen. Zum Großteil sind es ja noch Asylbewerber aus dem Kaukasus. Spielen sich hier als verfolgte Menschen auf und attackieren dann im Gastland selbst Andersdenkende. Man glaubt es nicht!

  • Obama, die aussenpolit. Null hat viel zu schnell alle Soldaten aus dem Irakt abgezogen und diese Zustände erst ermöglicht.
    Wann lernen die Amerikaner endlich, dass sie ihre Kriegsspielereien endlich einmal lassen?
    Jetzt ist diesr Blender Obama dabei in Europa zu zündeln
    Es wird Zeit, dass dem endlich mal jemand das große Stopschild hinhält

  • US-Präsident genehmigt Luftangriffe Zieht Obama in den nächsten Irak-Krieg

    Dass ist das Ergebnis eines US-Angriffskrieg gegen den Irak.
    Die USA destabilisieren (mit Lügen) jedes Land, wen es nicht so will wie die US-Regierung/Wirtschaft es haben möchten.
    Seit dem US-Krieg gegen den IRAK, ist kein Tag vergangen, an dem nicht Menschen im Irak sterben mussten.
    Niemand auf der Welt zieht die USA zur Verantwortung, dies ist eine Schande für die freie Welt.
    Wann kommen die US-Präsidenten Clinton, Busche sen. Und Busch Junior vor ein Internationales Gericht?

    Die USA sind pleite, aber zum Krieg spielen auf Kosten anderer sind sie immer bereit.
    Warum greift die UNO dieses Problem endlich auf?

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