US-Präsident spricht von langfristigem Unterfangen
Bush: Rascher Abzug aus dem Irak unwahrscheinlich

Ein baldiger Abzug der US- Truppen aus dem Irak ist einer Erklärung von US-Präsident George W. Bush zufolge unwahrscheinlich. Die Umwandlung des Iraks zur Demokratie werde ein „enormes und langfristiges Unterfangen“ sein, sagte Bush am Dienstag in Washington.

Reuters WASHINGTON. Zugleich betonte Bush, auch der Kampf gegen den internationalen Terrorismus werde sicher noch lange dauern. Es sei anzunehmen, dass neue Führer der Extremisten-Organisation El Kaida die inzwischen gefangenen oder getöteten Anführer ersetzen würden. In den USA gilt El Kaida als Drahtzieher unter anderem der Anschläge vom 11. September 2001.

Von Beginn an sei klar gewesen, dass das militärische Vorgehen gegen das Regime unter Präsident Saddam Hussein im Irak und die Bekämpfung des internationalen Terrorismus' lange dauern und schwierig sein würde, und dass die Entschlossenheit der USA auf die Probe gestellt werden würde, sagte Bush.

Die USA sind als Besatzungsmacht mit 150 000 Soldaten im Irak engagiert. In jüngster Zeit gab es wiederholt Anschläge auf US-Soldaten dort. Nach jüngsten US-Umfragen ist die Zahl der Amerikaner rückläufig, die davon überzeugt sind, für die US-Soldaten liefen die Dinge im Irak positiv.

Einen Zeitpunkt für den Abzug der Truppen aus dem Irak hat die US-Regierung noch nicht genannt. Präsidentensprecher Ari Fleischer lehnte Spekulationen über die Dauer des Einsatzes ab. Dies hänge von der Sicherheit und Stabilität vor Ort ab.

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