Donald Trump

Der US-Präsident droht Syrien mit einem Raketenangriff.

(Foto: dpa)

US-Präsident Vom Kriegsgegner zum Angreifer – wie sich Trumps Ansichten zu Syrien wandelten

Donald Trump kündigt einen Raketenangriff auf Syrien an. Dabei lehnte der US-Präsident einige Jahre zuvor genau dies vehement ab.
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DüsseldorfDass US-Präsident Donald Trump ein Mann mit schnell wechselnden Ansichten ist, ist allseits bekannt. Sei es seine Einstellung gegenüber Putin, mit dem er ja bestens auskomme oder die Kritik am früheren US-Präsidenten Barack Obama, er sei zu häufig auf dem Golfplatz unterwegs. Brisant wird der Fall allerdings, wenn es um Hunderte oder gar Tausende Menschenleben geht.

Bei dem gemeldeten Giftgaseinsatz am vergangenen Samstag sollen nach neuen, korrigierten Angaben der Weißhelme mindestens 42 Menschen getötet worden sein. Mehr als 500 Personen würden in Krankenhäusern behandelt.

Die Hinweise verdichten sich, dass Staatschef Baschar al-Assad dafür verantwortlich ist. US-Präsident Donald Trump reagiert am heutigen Mittwoch via Twitter – und droht Syrien mit einem militärischen Schlag.

Dabei forderte er einige Jahre zuvor noch vehement den Verzicht eines militärischen Schlags gegen Syrien. Auslöser war damals ebenfalls ein mutmaßlicher Giftgasanschlag. Am 21. August 2013 soll es in der syrischen Region Ghuta nahe Damaskus zum Einsatz von Giftgas gekommen sein.

Die Rebellen machten dafür den Machthaber Baschar al-Assad verantwortlich. Das Regime wies die Schuld allerdings von sich. Die USA unter ihrem damaligen Präsidenten Barack Obama bereiteten daraufhin ein militärisches Eingreifen vor. Donald Trump äußerte sich via Twitter – und fragte die US-Regierung nach dem Sinn eines solchen Eingreifens. Außer, dass es mehr Schulden für die USA bedeuten würde und einen möglichen langwierigen Konflikt, so Trump.

Nur einen Tag später unterstrich er seine Forderungen – und forderte den damaligen US-Präsidenten Barack Obama auf, den Kongress vorher um Erlaubnis zu fragen.

Und dann wurde Trump gegenüber Obama sogar ausfallend.

Die USA würden aus dem Konflikt keinen Profit ziehen. Im Gegenteil, schlechte Dinge würden passieren, so Trump damals.

Der neueste Fall unterstreicht, dass der US-Präsident seine Meinung häufiger mal ändert. Dennoch darf die neueste Drohung nicht unterschätzt werden. Denn wenn die Vergangenheit eins zeigt, dann, dass der US-Präsident unberechenbar ist.

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Mit Material von dpa

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7 Kommentare zu "US-Präsident: Vom Kriegsgegner zum Angreifer – wie sich Trumps Ansichten zu Syrien wandelten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Herr Maidan, mir ist nicht bekannt dass Frau Merkel oder die BW Syrien bombardiert
    haetten. Aber das Frau Merkel fuer absolut unbewiesene Verleumdungen eintritt und
    damit die Kriegspartei staerk, ist schlimm. Meine Stimme bekommt sie nicht!

  • Frau Dr. Merkel beherbergt in Deutschland über eine Million wehrpflichtige syrische Deserteur, das Merkel-System nennt diese Leute Flüchtlinge. Mit der Ukraine hat man auch nichts zutun, man bezahlt den Putsch, den Krieg und auch das Gas. Man hat überhaupt mit nichts zu tun, man macht auch keine Fehler. Wie gut das es Frau Dr. Merkel gibt.

  • Ja, völlig richtige, werte Mitdiskutanten von der Alt-Right-Bewegung: Die Vorgänge in Syrien, das unberechenbare Agieren von Assad, Putin und Trump haben jetzt auch dem Letzten klar gemacht: So geht es nicht weiter mit Merkel! Erst bombardiert sie Syrien, dann unterstützt sie Donald Trump, dann leugnet sie alles - und nun? Nur eine Lösung erscheint da plausibel: Auch Deutschland braucht einen Trump!

    Kann man irgendwo eine Petition unterschreiben, wo wir Putin bitten, die Donaldisierung Deutschlands bitte ebenso tatkräftig zu unterstützen, wie er es in USA gemacht hat? Nur das kann das deutsche Volk retten!!

  • Die Zeiten ändern sich also auch manch eine Ansicht, nicht so bei Frau Dr. Merkel, kann sie doch keine Fehler erkennen. Die Frau Merkel in ihrem Lauf, hält weder weder Ochs noch Esel auf.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Es gibt keine Beweise fuer einen Giftgasangriff und noch weniger fuer etwaige Verursacher.
    Wie hiess das damals an der polnischen Grenzen: Seit .... Uhr wird zurueckgeschossen!
    Und wir machen mit - nicht physisch (bisher) aber argumentativ. Ich moechte von Merkel
    nicht mehr vertreten werden!

  • Trump HAT keine Ansichten. Er labert einfach so drauflos. Deswegen lieben ihn die Leute ja auch so. Allen voran Putin, der vom Charme des Pussy-Grabbers sofort derart bezaubert war, dass er ihm gleich eine ganze Troll-Armee spendiert hat. Big Bullshit von Moskau bis Mara Lago. Das sind die Neuen Rechten.

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