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US-Präsidentschaft: Obamas Wahlkampfkasse füllt sich

Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage der USA muss Präsident Obama um seine Wiederwahl fürchten. Seiner Wahlkampfkasse ist das nicht anzumerken. Kampagnen-Chef Jim Messina sprach von einem „ziemlich guten“ Start.

US-Präsident Barack Obama bei einem Auftritt in Chicago. Quelle: Reuters
US-Präsident Barack Obama bei einem Auftritt in Chicago. Quelle: Reuters

WashingtonKnapp zehn Monate vor den Präsidentschaftswahlen in den USA füllt sich die Wahlkampfkasse von Amtsinhaber Barack Obama. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres erhielten Obama und seine Demokraten Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 68 Millionen Dollar (53 Millionen Euro) für die Wahlen im November, wie Obamas Wahlkampfteam am Donnerstag mitteilte. Wahlkampfchef Jim Messina sprach von einem „ziemlich guten Start“.

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Mehr als 42 Million Dollar seien direkt für Obamas Wiederwahl und mehr als 24 Millionen Dollar an die Demokratische Partei gespendet worden, sagte Messina. Derzeit umfasse die Spenderliste 1,3 Millionen Namen. Die durchschnittliche Spendenhöhe habe bei 55 Dollar gelegen, 98 Prozent der Zuwendungen seien geringer als 250 Dollar gewesen.

Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage muss Obama um seine Wiederwahl fürchten. Mit seiner Amtführung sind Umfragen der Webseite realclearpolitics.com zufolge im Schnitt nur rund 45 Prozent zufrieden. Bei den Republikanern kristallisiert sich Mitt Romney als Favorit für die Präsidentschaftskandidatur heraus. Der Ex-Gouverneur von Massachusetts hat die ersten beiden Vorwahlen in den Bundesstaaten Iowa und New Hampshire gewonnen. Romney sammelte im vergangenen Quartal 24 Millionen Dollar an Spenden.

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