US-Präsidentschaftskandidatur
Romney gewinnt Testwahl der Republikaner

Der frühere Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, hat im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur der Republikaner einen ersten Stimmungstest gewonnen – auch dank der Abwesenheit zweier starker Konkurrenten.

HB ARMES. Der US-Republikaner Mitt Romney hat mit einem Sieg in der ersten partei-internen Testwahl seine Ambitionen auf die Präsidentschaftskandidatur 2008 untermauert. Allerdings glänzten aussichtsreiche Konkurrenten wie der New Yorker Ex-Bürgermeister Rudy Giuliani und Senator John McCain aus Arizona in dem Farmerstaat im Mittleren Westen durch Abwesenheit. Sie schonten im Vorwahlmarathon ihre Kriegskasse und überließen dem früheren Gouverneur von Massachusetts kampflos das Feld.

Romney setzte sich gegen ein halbes Dutzend weniger bekannter Bewerber locker durch und erhielt 31 Prozent der Stimmen in der nicht-bindenden Testwahl. Romney, dessen Privatvermögen auf bis zu 250 Millionen Dollar geschätzt wird, hat sich im Vorwahlkampf als überaus erfolgreicher Spendensammler erwiesen. Durch den Triumph in Iowa erhält seine Kampagne nun zumindest vorübergehend weiter Auftrieb.

„Wir werden der gesamten Nation die Botschaft überbringen, dass wir ein Washington wollen, dass seine Aufgabe auch erfüllt“, sagte Romney vor jubelnden Anhängern, von denen viele stolz gelbe T-Shirts mit „Team Mitt“-Aufschrift trugen. Der Nachfolger von US-Präsident George W. Bush wird im November 2008 gewählt. Zuvor bestimmen die beiden großen politischen Lager von Demokraten und Republikanern in internen Vorwahlen (Primaries) ihre jeweiligen Kandidaten.

Die unterlegenen Kandidaten von Iowa müssen ihre Ambitionen nun wohl früh begraben, noch bevor es Anfang 2008 zum großen Showdown bei den Vorwahlen in den bevölkerungsreichsten Bundesstaaten kommt. 1999 hatte Bush seinen Siegeszug ebenfalls in Iowa begonnen. Vier seiner Konkurrenten stiegen nach der Niederlage binnen weniger Wochen aus dem Rennen aus.

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