US-Präsidentschaftswahl
Hillary Clinton sagt „sorry“

Das ging ihr dann wohl doch zu weit: Im Kampf um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten hat sich Hillary Clinton bei ihrem Rivalen Barack Obama für Äußerungen über dessen Drogenvergangenheit aus ihrem Lager entschuldigt. Der Berater Clintons, der für den Ärger gesorgt hatte, zeigte ebenfalls Reue.

HB JOHNSTON. Mitarbeiter beider Bewerber bestätigten die Entschuldigung. Clintons Berater Bill Shaheen hatte am Vortag gesagt, dass Obamas selbst eingestandener früherer Drogenkonsum seiner Kampagne schaden könnte, falls er von den Demokraten gegen die Republikaner in das Rennen um die Präsidentschaft geschickt werde. Shaheen zog am Donnerstag die Konsequenzen: Er erklärte seinen Rückzug aus Clintons Wahlkampfteam und sagte, er bedauere seine Kommentare, die die frühere First Lady oder ihr Lager in keiner Weise abgesegnet hätten.

Der Kampf zwischen Clinton und Obama um die Präsidentschaftskandidatur hat sich drei Wochen vor Beginn der Vorwahlen zugespitzt. Obama konnte zuletzt in Umfragen deutlich Boden gutmachen, so dass sich nunmehr gerade in den wichtigen Staaten Iowa und New Hampshire, von denen eine Signalwirkung ausgeht, ein äußerst knappes Rennen abzeichnet.

Bei den Vorwahlen entscheiden die Parteien darüber, wen sie in den eigentlichen Präsidentschaftswahlkampf schicken. Es wird damit gerechnet, dass dies bis Februar feststehen dürfte. Der neue Präsident wird im November gewählt.

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