US-Präsidentschaftswahl
Romney baut seinen Vorsprung weiter aus

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat der Favorit Mitt Romney den nächsten Sieg eingefahren: Der Multimillionär gewann am Samstag die Vorwahlen im nordwestlichen Bundesstaat Washington.
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SeattleDer frühere Gouverneur von Massachusetts hat im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner seinen Vorsprung damit weiter ausgebaut. Der Sieg im US-Staat Washington am Samstagabend (Ortszeit) fiel deutlich aus. Es ist sein vierter Triumph in Folge und der siebte insgesamt. Der Kongressabgeordnete Ron Paul und der erzkonservative Exsenator Rick Santorum kämpften um den zweiten Platz. Der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, lag abgeschlagen auf dem vierten Platz. Die Ergebnisse des Urnengangs sind für die Vergabe der Delegierten aus Washington nicht bindend, stärken den früheren Gouverneur von Massachusetts aber vor den zehn Vorwahlen am „Super-Dienstag“.

Nach Auszählung von mehr als 70 Prozent der Stimmen kam Romney dem Nachrichtensender CNN zufolge auf 36 Prozent. Der christlich-konservative Ex-Senator Rick Santorum lag demnach mit 25 Prozent hauchdünn vor dem texanischen Abgeordneten Ron Paul (24 Prozent) auf Platz zwei. Der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, erreichte elf Prozent. Die Verteilung der 43 Delegiertenstimmen aus Washington wird erst auf einem Parteitag Ende Mai endgültig festgelegt. Der frühere Gouverneur gilt als Favorit für die Kandidatur der Republikaner, stößt aber bei der konservativen Basis auf Vorbehalte. Vor allem religiös orientierte Wähler bevorzugen Santorum, der bislang Vorwahlen in vier Bundesstaaten gewinnen konnte.

Nach seinem Sieg in Washington erklärte Romney, die Wähler wollten „keinen Washington-Insider im Weißen Haus“. Sie wollten einen konservativen Geschäftsmann, der die Privatwirtschaft verstehe und wisse, wie das Hindernis Regierung aus dem Weg zu räumen sei, damit die Wirtschaft wieder stark wachsen könne.

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Heißer Wahlkampf vor dem „Super Tuesday“

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