US-Präsidentschaftswahlkampf
Barack Obama zahlt 400 Euro für uralte Strafzettel

Um mit einer völlig weißen Weste in den US-Wahlkampf ziehen zu können, hat der demokratische Senator Barack Obama mehrere 17 Jahre alte Strafzettel für falsches Parken beglichen. Außerdem beglich er Steuerschulden, die ebenfalls nicht mehr ganz jung waren.

HB CAMBRIDGE. Die Zahlungen über zusammen rund 400 Dollar seien zwei Wochen vor Obamas Ankündigung eingegangen, sich bei den parteiinternen Vorwahlen um die Aufstellung als Präsidentschaftskandidat zu bewerben, teilte ein Vertreter der Universitätsstadt Cambridge in Massachusetts am Donnerstag mit.

Obama schuldete Cambridge 375 Dollar für 17 Strafzettel aus seiner Zeit als Jura-Student an der Harvard-Universität von 1988 bis 1990. Der Nachbarstadt Somerville zahlte Obama zudem 45 Dollar Säumnisgebühren für zwei Strafzettel sowie 73 Dollar für ausstehende Kfz-Steuern. Auch diese Zahlungen datieren aus der Zeit, als Obama an der Harvard Law School studierte.

Der Senator aus dem Bundesstaat Illinois hatte am 10. Februar offiziell seine Kandidatur für die Nominierung der Demokraten angekündigt. Die Zeitung „The Boston Globe“ hatte im Januar berichtet, dass Obama Somerville noch Geld schulde. Eine Sprecherin von Obamas Wahlkampfteam, Jen Psaki, erklärte, „Viele Menschen haben Strafzettel mit Säumnisgebühren. Alles wurde bezahlt.“

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