US-Präsidentschaftswahlkampf
Hillary Clinton stellt Spendenrekord auf

Die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat für ihren Wahlkampf nach eigenen Angaben 31 Millionen Dollar zur Verfügung - soviel wie kein anderer Demokrat zuvor. Auch ihre republikanischen Konkurrenten können nicht mithalten.

HB WASHINGTON. Die Führung der Demokraten teilte diese Zahl jetzt der Wahlkommission mit. Nie habe ein Bewerber der Demokraten im ersten Quartal mehr an Wahlkampf-Spenden erhalten, hieß es. Demnach verfügt die Senatorin aus New York über wesentlich mehr Mittel als all ihre Konkurrenten um das Amt des US-Präsidenten, der 2008 neu gewählt wird.

Clinton - die in den ersten drei Monaten 2007 im Wahlkampf bereits fünf Millionen ausgegeben hat - ließ ihre republikanischen Konkurrenten wie auch Mitbewerber aus dem eigenen Lager klar hinter sich: Der Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, hatte genau wie New Yorks Ex-Bürgermeister Rudolph Giuliani noch rund 11 Millionen Dollar zur Verfügung. Bei den Demokraten kam der frühere Senator aus North Carolina, John Edwards, annähernd auf die gleiche Summe.

Andere demokratische Mitbewerber wie der Senator Chris Dodd oder der Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson, schafften 7,5 beziehungsweise über fünf Millionen Dollar. Über wie viel Geld US-Senator Barack Obama verfügt, von dem ebenfalls hohe Spendenaufkommen erwartet wurden, wurde zunächst nicht bekannt.

Je höher die Summen ausfallen, umso besser sind die Chancen der Bewerber, im kommenden Jahr tatsächlich von ihrer Partei als Präsidentschaftskandidat ins Rennen um den Posten geschickt zu werden.

Die Wahl des neuen US-Präsidenten ist zwar erst im November 2008. Republikaner und Demokraten müssen zuvor aber jeweils ihre Kandidaten bestimmen. Amtsinhaber George W. Bush darf nicht mehr antreten.

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