US-Raketenschirm
Regierungsbeauftragter weist Putin-Kritik zurück

Der Beauftragte der Bundesregierung für die deutsch-russischen Beziehungen, Andreas Schockenhoff, hat die Kritik des russischen Präsidenten Wladimir Putin am US-Raketenschirm zurückgewiesen. Sie sei nicht nachvollziehbar.

HB PASSAU. „Hier geht es wohl mehr um politisches Kalkül“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion der „Passauer Neuen Presse“. Putin wolle vom Westen als gleichberechtigter Partner auf Augenhöhe in den strategischen Dialog einbezogen werden.

Eine neue Eiszeit zwischen Russland und den USA befürchtet Schockenhoff nach eigenen Worten nicht. Er warnte aber vor einer „Spirale der gegenseitigen verbalen Aufrüstung“: „Wir brauchen einen konstruktiven Dialog.“ Der KSE-Vertrag sei eine gute Basis, um die jeweiligen Sicherheitsinteressen verlässlich und überprüfbar sicherzustellen. Auch Russland müsse ein Interesse daran haben, dass der Abrüstungsprozess fortgesetzt werde.

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