US-Regierung entschuldigt sich für Misshandlungen
Bush verurteilt Misshandlungen von Irakern

US-Präsident Bush hat mit «tiefer Abscheu» auf die Misshandlungen irakischer Gefangener durch US-Soldaten reagiert. Ein Sprecher des US-Außenministeriums entschuldigte sich für die Vorfälle.

HB BERLIN. Die Misshandlungen von irakischen Gefangenen durch US-Soldaten sind von der US-Regierung scharf verurteilt worden. US-Präsident George W. Bush kündigte am Freitag in Washington an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden. Er sei empört über die Art und Weise, wie mit den Gefangenen umgegangen wurde. Dies, so Bush, entspreche nicht der «Natur der Amerikaner».

Das US-Außenministerium entschuldigte sich für die Misshandlungen «Es tut uns sehr leid, dass dies Menschen angetan wurde», sagte ein Ministeriumssprecher. Zugleich versprach er ein hartes Durchgreifen der US-Militärführung.

Der US-Fernsehsender CBS hatte am Mittwochabend (Ortszeit) Bilder von US-Soldaten, die irakische Gefangene demütigen und misshandeln, ausgestrahlt. Die Fotos waren laut CBS im Gefängnis von Abu Gharib bei Bagdad aufgenommen worden.

Gegen sechs US-Soldaten wurde mittlerweile Anklage erhoben. Eine verantwortliche Offizierin wurde vom Dienst suspendiert.

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