US-Regierung Leichterer Zugang zu Banken für Marihuanahändler

Bei der Bevölkerung in Colorado ist Graskonsum mittlerweile angekommen – das Geld fließt. Doch mit Banken können auch registrierte Marihuanahändler derzeit nur schwer Geschäfte machen. Das will die US-Regierung ändern.
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Ein Mann raucht einen Joint. Seit dem 1. Januar ist es soweit: Die Bundesstaaten Colorado und Washington haben Marihuana legalisiert. Quelle: dpa

Ein Mann raucht einen Joint. Seit dem 1. Januar ist es soweit: Die Bundesstaaten Colorado und Washington haben Marihuana legalisiert.

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WashingtonDie US-Regierung will Banken künftig Geschäfte mit registrierten Marihuanahändlern erlauben. Ein entsprechender Gesetzesentwurf sei in Vorbereitung, sagte Justizminister Eric Holder am Donnerstag in einer Rede an der Universität von Virginia. So sei es aus polizeilicher Perspektive wichtig, dass die Händler Zugang zum Bankensystem hätten, damit bei ihnen nicht große Geldsummen herumlägen.

Derzeit droht staatlich versicherten Kreditinstituten, die Gelder aus Marihuanaverkäufen annehmen, ein Strafverfahren wegen Drogenhandels. Bei vielen Banken können einschlägige Unternehmen deshalb kein Konto eröffnen. Nachdem Colorado und Washington jedoch als erste US-Staaten den Konsum von Marihuana zum Freizeitgebrauch legalisiert haben, wird eine Anpassung der Regeln nun dringlicher.

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