US-Senat verschiebt Votum
Weiterer Steuer-Vorwurf gegen Obama-Kabinettsmitglied

Ein weiteres Mitglied von Barack Obamas Wunschkabinett sieht sich Vorwürfen im Zusammenhang mit Steuerzahlungen ausgesetzt: Nach einem Medienbericht soll der Ehemann der designierten Arbeitsministerin Hilda Solis erst kürzlich Steuerschulden beglichen haben, die lange offen waren. Der Senat vertagte am Abend kurzfristig die Abstimmung über Solis.

HB WASHINGTON. US-Präsident Barack Obama droht bei der Kabinettsbildung erneut ein Rückschlag wegen einer Steueraffäre. Ein Senatsausschuss verschob am Donnerstag kurzfristig die Abstimmung über die Kandidatin für die Spitze des Arbeitsministeriums, Hilda Solis. Vorausgegangen war ein Bericht der Zeitung "US Today", wonach Solis' Ehemann am Mittwoch rund 6400 Dollar an geschäftlichen Steueraußenständen beglichen hatte, die seit 16 Jahren offen gewesen seien. Der für die Arbeitsmarktpolitik zuständige Ausschuss ging in seiner Erklärung zwar nicht auf den Zeitungsbericht ein. Er erklärte aber, den Mitgliedern solle mehr Zeit gegeben werden, um die Nominierungsunterlagen zu bewerten.

Erst am Dienstag hatten mit dem designierten Gesundheitsminister Tom Daschle und der als Haushaltswächterin vorgesehenen Nancy Killefer gleich zwei Anwärter auf hohe Posten in der neuen Regierung wegen Steueraffären einen Rückzieher gemacht.

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