US-Soldaten wollten Foltertod eines Irakers vertuschen
US-Soldaten folterten Iraker zu Tode

Ein Fernsehmagazin berichtet, US-Soldaten hätten einen gefangenen Iraker zu Tode gefoltert. Dann sei versucht worden, die Todesursache zu vertuschen.

HB BERLIN.

Ein irakischer Gefangener ist laut einem Fernsehbericht in amerikanischer Gefangenschaft zu Tode gefoltert worden. Am Freitag berichtete «Spiegel-TV», der Redaktion lägen Dokumente und Zeugenaussagen vor, die den Foltertod belegten.

Das Opfer sei ein angesehener Stammesältester mit dem Namen Asad Abdul Kareem Abdul Jaleel. Er sei von US-Soldaten auf die amerikanische Militärbasis Al Asad gebracht worden. Nach Angaben des TV-Magazins habe ein Mitgefangener detailliert beschrieben, wie der Mann dann fünf Tage lang «auf sadistischste Weise» gefoltert worden sei. Demnach hätten die Soldaten auch Fotos von den Folterungen gemacht.

Am 9. Januar 2004 sei der Mann schließlich gestorben, so der Mithäftling. Laut «Spiegel-TV» sei auf dem Totenschein als Todesursache «im Schlaf gestorben» eingetragen worden. In dem Bericht heißt es weiter, dass dies kein Einzelfall sei und nach Angaben des Roten Kreuzes «immer wieder» vorkomme.

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