US-Vorwahlen: Clinton und Trump marschieren, Bush unterstützt Cruz

US-Vorwahlen
Clinton und Trump marschieren, Bush unterstützt Cruz

Donald Trump und Hillary Clinton marschieren weiter Richtung Präsidentschaftskandidatur. Die Vorwahlen im Bundesstaat Arizona untermauern diesen Trend. Derweil unterstützt Jeb Bush nun die Bewerbung von Ted Cruz.

Phoenix/WashingtonDer als US-Präsidentschaftsbewerber der Republikaner ausgeschiedene Ex-Gouverneur von Florida, Jeb Bush, unterstützt nun die Bewerbung seines erzkonservativen Parteifreundes Ted Cruz. Dieser habe bewiesen, dass er die Wähler hinter sich vereinigen und bei den Vorwahlen siegen könne, erklärte Bush am Mittwoch.

Er bezog sich dabei ausdrücklich auf die Vorwahl im US-Bundesstaat Utah vom Dienstag, bei der sich Cruz klar gegen seinen rechtspopulistischen Widersacher Donald Trump durchsetzen konnte.

Bush rief die Republikanische Partei auf, sich hinter Cruz zusammenzuschließen. Trumps von „Spaltung und Vulgarität“ geprägtes Auftreten müsse überwunden werden. Andernfalls drohe im Herbst ein Sieg der Demokraten. Bei den Demokraten liegt die frühere Außenministerin Hillary Clinton in den Vorwahlen weit vor ihrem Rivalen Bernie Sanders. Bush, dessen älterer Bruder und Vater beide US-Präsidenten waren, hatte Ende Februar nach seinem enttäuschenden Abschneiden bei den Vorwahlen das Handtuch geworfen.

Der texanische Senator Cruz ist ein Liebling der erzkonservativen Tea Party. Trump liegt bei den Vorwahlen der Republikaner allerdings weiterhin deutlich in Führung. Er gewann am Dienstag die Vorwahl in Arizona. Trump und Clinton siegten in dem Bundesstaat – überschattet von den Terroranschlägen in Brüssel – jeweils mit deutlicher Mehrheit. Sie konnten sich von ihren parteiinternen Kontrahenten weiter absetzen.

Während sich Clinton die Delegiertenstimmen der Demokraten in Arizona trotz des klaren Sieges anteilig mit ihrem Kontrahenten Bernie Sanders teilen muss, heimst Donald Trump bei den Republikanern alle 58 zur Verfügung stehenden Delegierten ein. Dies ist ein wichtiger Meilenstein auf seinem Weg zur Kandidatur.

Trump verfügt derzeit über die Stimmen von etwa 740 Delegierten, für einen Sieg im ersten Wahlgang auf dem Parteitag im Juli in Cleveland braucht er 1237. Das bedeutet, dass er bei den ausstehenden Vorwahlen noch immer mehr als 50 Prozent der Delegierten gewinnen muss, um sein Ziel zu erreichen.

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