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US-Vorwahlen: Neue Runde, neues Glück

Gleich zwei US-Bundesstaaten wählen heute ihren republikanischen Kandidaten. Favorit Romney kann zwar in Colorado mit einem Sieg rechnen. In Minnesota könnte sein Rivale Rick Santorum gewinnen.

Kandidat Mitt Romney nach seinem Sieg in Nevada vergangenen Sonntag. Quelle: AFP
Kandidat Mitt Romney nach seinem Sieg in Nevada vergangenen Sonntag. Quelle: AFP

MinneapolisIm Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner haben die Vorwahlen in Minnesota begonnen. Überall in dem Bundesstaat kamen am Dienstagabend Bürger zu sogenannten Caucuses zusammen, um über die Bewerber zu diskutieren und anschließend abzustimmen.

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Letzte Umfragen sagten in Minnesota einen Sieg des christlich-konservativen Ex-Senators Rick Santorum voraus, der mit 33 Prozent unerwartet deutlich vor dem favorisierten Mitt Romney (24 Prozent) lag. Romney konnte Meinungsforschern zufolge dagegen bei den Vorwahlen in Colorado mit einem Erfolg rechnen.

Der christlich-konservative Rick Santorum bei einem Wahlkampfauftritt. Quelle: AFP
Der christlich-konservative Rick Santorum bei einem Wahlkampfauftritt. Quelle: AFP

Der Bundesstaat liegt in einer anderen Zeitzone, die Caucuses beginnen hier daher eine Stunde später als in Minnesota. Romney kam in Colorado in letzten Umfragen auf 37 Prozent, Santorum auf 27 Prozent. Während die Vorwahlen in Minnesota für alle Wahlberechtigten offen sind, dürfen in Colorado nur registrierte Anhänger der Republikaner ihre Stimme abgeben.

Die Ergebnisse werden für die Nacht erwartet. Um beim republikanischen Nominierungsparteitag Ende August zum Herausforderer von Präsident Barack Obama gekürt zu werden, muss ein Bewerber in den Vorwahlen mindestens 1144 Delegiertenstimmen gewinnen. Minnesota hat insgesamt 40, Colorado 36 Delegierte zu vergeben.

Die Abstimmungen am Dienstag sind allerdings nicht bindend, die endgültige Verteilung der Delegiertenstimmen wird in beiden Staaten erst auf Parteitagen beschlossen. Ein reiner Stimmungstest war der Urnengang in Missouri, wo die Bürger den ganzen Tag lang in Wahllokalen über die Bewerber der Republikaner abstimmen konnten.

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Der Vorwahlkampf der US-Republikaner war schmutzig - und er dauerte länger als erwartet. Am Ende darf Mitt Romney Präsident Barack Obama herausfordern - doch der Kandidat ist ramponiert. Sein Weg durch den Vorwahlzirkus.

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Die Entscheidung über die 52 Delegierten des Bundesstaates fällt am 17. März, wenn sich die Republikaner zu Caucuses zusammenfinden. Der Ausgang des Schönheitswettbewerbs, wie die Abstimmung in US-Medien wegen ihrer bestenfalls symbolischen Aussagekraft genannt wurde, sollte im Laufe des Dienstagabends (Ortszeit) bekannt gegeben werden.

Den US-Staat Missouri hat der konservative Kandidat Rick Santorum am späten Dienstagabend bereits gewonnen. Die Abstimmung war allerdings nicht bindend, die Delegierten für den Parteitag der Republikaner werden erst im kommenden Monat bei einem sogenannten Caucus bestimmt.

  • 08.02.2012, 06:27 UhrStubi

    Noch ein Nachtrag. Ich weiss nicht wie weit man hier Links zu anderen Medien posten darf, aber ich versuche es mal.

    http://kurier.at/freizeit/motor/4483903-chrysler-bedankt-sich-bei-obama.php

    Ich wuerde sagen, peinlicher geht es wirklich nicht mehr.

  • 08.02.2012, 06:01 UhrStubi

    Wen interessiert dies? Warum berichtet das HB nicht mehr ueber beispielsweise China oder Indien? Da liegt die Zukunft unserer Wirtschaft. Die USA sind finanziell, wirtschaftlich und politisch voellig am Ende. Es ist wirklich an der Zeit, dass sich die Medien neu ausrichten. Die Nachkriegszeit und der Kalte Krieg sind schon lange vorbei. Es gibt viel wichtigere Laender mittlerweile als diese nur mehr peinliche USA. Bedarf es wirklich erst den Yuan als Leitwaehrung, um dies zu erkennen? Unsere Wirtschaft ist da schon weiter.

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