Liveblog zum Nachlesen: Wie der Wahltag in den USA lief

Liveblog zum Nachlesen
Wie der Wahltag in den USA lief

Die Entscheidung ist gefallen: Barack Obama hat die Wahlen gewonnen und das letztendlich deutlich. Damit bleibt er für vier weitere Jahre im Amt. Kontrahent Mitt Romney hat seine Niederlage mittlerweile eingestanden.
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Die amerikanischen Wähler haben entschieden, Barack Obama bleibt vier weitere Jahre im Amt. Lesen Sie die Geschehnisse rund um die US-Wahl im Liveblog von Handelsblatt Online nach.

+++ 8:30 Uhr +++ Wir schließen unseren Liveblog jetzt - berichten aber natürlich weiter auf Handelsblatt Online.

+++ 7:55 Uhr +++ Gratulationen für Obama aus Deutschland und Europa

Auf Twitter hat SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier dem Wahlsieger gratuliert. „Ich freue mich, dass Barack Obama Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika bleibt, schreibt Steinmeier. Er glaube, dass Obama das Potential hat, das Land wieder zusammenzufügen. Auch der britische Premierminister Cameron hat Obama bereits gratuliert

+++ 7:42 Uhr +++ Romney lässt Obama-Anhänger lange warten

Mitt Romney hat die Obama-Anhänger lange warten lassen, erst weit nach Mitternacht kann der neue und alte Präsident unter dem tobenden Jubel  von rund 5000 Anhänger an das Pult des McCormick Place in Chicago treten: "Heute Nacht ist die Aufgabe, unsere Union zu retten, einen Schritt weiter gekommen. Wir sind eine amerikanische Familie," richtet sich Obama über die Halle hinaus an die ganze Nation. Unmittelbar zuvor hatte die Regie die kurze Ansprache von Mitt Romney eingespielt, der unter den höhnischen Buhrufen kurz Obama gratuliert und seinen Vizekandidaten Paul Ryan lobt. Erst danach war die Bühne frei für Obama.

+++ 7:38 Uhr +++ Obama dankt seinen Wählern

"In dieser Wahl habt ihr uns daran erinnert, dass wir schwere Zeiten hinter uns haben. Im Herzen wissen wir, dass die besten Zeiten Amerikas noch vor uns liegen. Ich möchte jedem Amerikaner danken, der an der Wahl teilgenommen hat."

+++ 7:34 Uhr +++ Obama betritt mit seiner Familie die Bühne in Chicago

Der alte und neue US-Präsident lässt sich feiern. Gleich beginnt er seine Rede.

+++ 7:20 Uhr +++ Gratulation und jetzt an die Arbeit

Unser New-York Korrespondent Nils Rüdel sieht Obama in seiner neuen Amtszeit vor großen Baustellen. Er muss über seinen Schatten springen und den politischen Stillstand in Washington überwinden. Im Repräsentantenhaus haben die Republikaner weiterhin eine Mehrheit.

+++ 6:57 Uhr +++ Romney gesteht Niederlage ein

Mitt Romney hat seine Niederlage im Kampf ums Weiße Haus eingeräumt. Zugleich gratulierte der frühere Gouverneur von Massachusetts in der Nacht zum Mittwoch Amtsinhaber Barack Obama zur Wiederwahl. Er wünsche Präsident Obama Erfolg, sagte ein gefasster Romney in seinem Wahlkampfhauptquartier in Boston.

+++ 6:43 Uhr +++ Obama holt auch Virginia

Jetzt wird's deutlich: Barack Obama hat sich auch den umkämpften Staat Virginia gesichert, wie der Fernsehsender CNN und die Zeitung „New York Times“ berichteten. Auf Virginia entfallen 13 Wahlmännerstimmen.

+++ 6:35 Uhr +++ Westerwelle erwartet keine Veränderungen in der Außenpolitik

Als erstes deutsches Regierungsmitglied hat sich Außenminister Guido Westerwelle am Rande eines Besuchs bei den Vereinten Nationen zu Obamas Wiederwahl geäußert. Er hofft nach der Wiederwahl vauf neue Impulse für die Abrüstung. Westerwelle appellierte an die USA, gemeinsam mit Russland nun die „Gunst der Stunde“ für weitere Abrüstungsschritte zu nutzen. Zugleich plädierte er für eine weitere Liberalisierung des Welthandels. „Das ist unsere wichtigste Erwartungshaltung an die USA, dass wir gemeinsam gegen Protektionismus arbeiten und mehr für Freihandel tun.“ Insgesamt erwartet er in der Außenpolitik jedoch keine großen Veränderungen.

+++ 6:16 Uhr +++ Obama macht in Colorado alles klar

US-Präsident Barack Obama hat nach Angaben mehrerer TV-Sender auch den Swing State Colorado gewonnen. Damit hätte er auch ohne Ohio die notwendige Mehrheit an Wahlmännerstimmen für eine zweite Amtszeit beisammen, berichteten die US-Fernsehsender.

+++ 6:11 Uhr +++ Jubel rund ums Weiße Haus

Die Bekanntgabe des Wahlsieges von US-Präsident Barack Obama hat zu Jubelszenen vor dem Weißen Haus in Washington geführt. Mehrere Hundert begeisterte Schaulustige schwenkten in der Nacht zum Mittwoch US-Flaggen und Wahlplakate von Obama. Manche fielen einander in die Arme. Andere stießen mit Bierdosen an. In den Straßen der amerikanischen Hauptstadt waren Autokorsos zu sehen – vor allem Taxifahrer reagierten mit Hupkonzerten.

Astrid Dörner, die sich vor Ort befindet, beschreibt die Lage wie folgt: Das sonst so spießige Washington ist eine einzige Party. Autokorsos fahren hupend durch die Stadt. Tausende haben sich vor dem Weißen Haus versammelt. „Nochmal vier Jahre“, jubeln sie. Die Sprechchöre wechseln von „USA, USA, USA“ zu „O-BA-MA, O-BA-MA“. „Ich bin einfach nur wahnsinnig erleichtert“, sagt ein junger Mann, der eine Obama-Fahne schwenkt. „Unter Romney wäre es nicht mehr mein Amerika gewesen.“

+++ 6:03 Uhr +++ Die Party beginnt

Georg Watzlawek befindet sich mitten im Trubel des McCormick Palace, wo alle auf Barack Obama warten. Er schreibt: Die Stimmung in der Halle ist längst gekippt. Lautstark skandiert die Menge: „Obama! Obama!“ Es gibt kein Halten mehr. Tausende Obama-Anhänger strömen zur Wahlparty. Schon in der Lobby feiern sie den Sieg in Iowa.

Für die überwiegend jungen Leute, die sich vor den Sicherheitsschleusen stauen, gibt es keine Zweifel mehr: „Genau wir 2008, Pennsylvania war der erste große Staat, der fiel. Jetzt gibt es kein halten mehr", sagt Paul, der als freiwilliger für die Obama-Kampagne gekämpft hat - und jetzt nur noch feiern will.

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  • Obama oder Romney -Goldman Sachs ist doch vollkommen egal, wer unter ihnen die Polit-Marionette abgeben darf!

  • Gott sei Dank ist es Obahma geworden, alles Gute und ich kann wieder etwas beruhigter Einschlafen.

  • Ist mir so etwas von Latte. Als erfolgreicher Wirtschaftskapitän muss man sich schließlich mit jeder Politik und jedem Politiker pragmatisch arrangieren.

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