„Sandy“ und die Wahl Der Wahlkampf geht weiter

Während weite Teile der US-Ostküste in Trümmern liegen und halb Manhattan im Dunkeln sitzt, drehen Obama und Romney den Wahlkampf wieder hoch. Der Monstersturm „Sandy“ hat das Rennen auf den Kopf gestellt.
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New Yorks Bürgermeister: "Wählt Obama"

New YorkUS-Präsident Barack Obama landete mit seiner Air Force One am Donnerstagmorgen auf dem Flughafen von Green Bay, Wisconsin. Kaum war die imposante Maschine ausgerollt, joggte er winkend zu seinen wartenden Fans, die Rednerbühne war schon aufgebaut. Noch in Luftwaffen-Bomberjacke gekleidet, auf der gut sichtbar „Commander-in-chief“ prangte, holte Obama zu Attacken auf Gegner Mitt Romney aus.

So sieht eine elegante Überleitung aus. In den Tagen davor noch schien der Präsident über den Niederungen des Wahlkampfes zu stehen. Er hatte der Nation Mut zugesprochen im Angesicht des Monstersturms „Sandy“, hatte als Oberbefehlshaber die Katastrophenhilfe koordiniert und war mit New Jerseys Gouverneur Chris Christe – einem erklärten Unterstützer Romneys – durch verwüstete Straßen gestapft. Selbst poltische Gegner wie Christie oder der Gouverneur von Virginia, Bob McDonell, lobten Obama.

Während weite Teile der Ostküste noch in Trümmern liegen und halb Manhattan im Dunkeln sitzt, ist allerdings seit Donnerstag die Wahlkampf-Pause vorbei. Fünf Tage vor der denkbar knappen Abstimmung gilt es, keine Zeit mehr zu verlieren.  

Der Hurrikan, der am Montagabend die US-Küste heimsuchte, hat den Wahlkampf auf den Kopf gestellt. Bis zum Wochenende noch hatte sich Romney noch auf seinen Höhenflug verlassen können, der mit dem ersten TV-Duell Anfang Oktober eingesetzt hatte. Dann kam „Sandy“ – und der Kandidat musste sich vorübergehend mit seiner Rolle abfinden, eben nur Kandidat zu sein. Also ließ er für zwei Tage die Attacken auf Obama ruhen.

Welcher der Kandidaten nun durch den Sturm profitieren konnte, lässt sich schwer einschätzen. Angesichts der mehr als 80 Toten und der Schäden in Milliardenhöhe will ohnehin niemand diese Frage öffentlich stellen. Deshalb lautet das vorläufige politische Fazit der Naturkatastrophe: Das Rennen ist wieder ausgeglichen. Vielleicht werden die für den heutigen Freitag erwarteten Arbeitslosenzahlen die Umfragen erneut in die eine oder andere Richtung kippen.

Obama sammelt wichtige Punkte
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13 Kommentare zu "„Sandy“ und die Wahl: Der Kampf geht weiter"

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  • Dafuer ist in erster Linie die National Guard dran.

  • Super.
    Ich wusste garnicht,dass der US Wahlkampf jetzt auch im HB gefuehrt wird.
    Na dann mal viel Spass mit Mitt.

  • Obama hat die US-Infrakstruktur vernachlässigt. Die verfällt immer weiter unter seiner Führung. Überall Überland-Stromleitungen wie in Thailand. Die Trafos oben an den Masten gehen bei Frost kaputt, das Eis zerstört wie Stromleitungen überland.

    Und jetzt gehen die Trafos in Flammen auf weil sie überschwämmt werden und zerstören ganze Stadtteile. DAS HÄTTE MAN VERMEIDEN MÜSSEN ! Und warum hat New York keinen Hochwasserschutz ? Warum die Eingänge zur Wallstreet (NYSE) und zu den U-Bahnschächten keine festen Wasser-Barrieren ? Warum New Jersey keine Deiche, jetzt ist überall meterhoher Sand.

    Weil Obama sich nicht um die Infra-Struktur kümmert und jetzt spielt er den grossen "Krisen-Bewältiger".

    Mitt Romney wird der bessere Präsident, der den US-Binnemarkt wieder belebt und die leidige Infrastruktur modernisieren wird. Zeit wird es !

    Mitt Romney - the better Choice !

  • Mitt Romney for president ! The better choice.

    "... Harter Kampf um die Schnellentschlossenen

    Romney stark bei Frühwählern !

    Nicht nur um die noch unentschlossenen Wähler wird im US-Wahlkampf gerungen. Auch die Bürger, die sich bereits entschieden haben, werden umschwärmt. Sie sollen vor allem möglichst früh ihre Stimme abgeben. Lange sah es so aus, als würde Obama bei den Frühwählern das Rennen machen. Nun aber scheint Romney am Präsidenten vorbeigezogen zu sein. ..."

    ********************************
    Super, Mitt Romney liegt vorne !
    ********************************

    http://www.n-tv.de/politik/US-Wahl/Romney-stark-bei-Fruehwaehlern-article7640356.html

    Die deutsche Presse sollte aufhören den "Welten-Retter Obama" zu hofieren, diese Anbiederei ist hoch peinlich und widerlich. Diese Messias-Anbeterei erinnert schon an einen Götzenkult aus der Steinzeit. Mit "Obamas Sozialismus-Formeln" kommt die Welt jedenfalls nicht weiter voran. Mit "sozialer Hängematte für alle" versinkt der Westen immer weiter abwärts.

  • O-Ton Handelsblatt
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    Während weite Teile der US-Ostküste in Trümmern liegen [...]
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    Das einzige was hier in Trümmern liegt ist der Realitätssinn der Handelsblattredaktion.

    Der Volontät der diesen Text erfunden hat sollte dringend ausgetaucht werden.

    Diese billige Sensationshascherei auf Vorschulniveau ist außerordentlich peinlich.

  • Die USA zeigt, dass die Praesidentenschaft mittlerweile nicht mehr als eine peinliche Seifenoper ist. Mit Demokratie hat dies nichts zu tun. Aber hoffentlich gewinnt Obama nicht mehr. Die Kosten fuer seine Serie laufen voellig aus dem Ruder.

  • Und sie glauben der Wetterhahn Mitt Romney wird den Wechsel bringen?
    Er bringt gewiss eine neue Meinung?
    Aber das sind wir ja schon gewohnt!!

  • Ich krieg gleich die Traenen ueber soviel Mitgefuehl.
    Wie kann der Praesident das alles wissen.Dafuer hat er seine Experten.
    Die Argumente ueber die Finnzwelt werden auch nicht besser mit einem Ostinato.
    Und zum Schluss wird noch Scott Pelly oder Martha Radatz fuer Bengasi verantwortlich gemacht.
    Geht doch gleich zu Glenn Beck ,der weiss ja alles im Voraus.
    Bitte erst mal alle Tatsachen abwarten und dann urteilen.
    Sonst macht ihr es wie die Yellow Press.

  • Nicht eine einzige Berichterstattung aus Kuba, wo dieser Sturm unglaubliche Schäden angerichtet hat...schon sehr merkwürdig alles.

  • mir fehlt komplet der aspekt von bengasi in den berichterstattungen. die mutmasungen verdichten sich immer mehr das obama zugeschaut hat wie seine leute ermordet wurden während er hilfe untersagt hat.
    warum die linken medien in usa da nix drüber schreiben ist mir klar auch wenn das komplett gegen das berufsethos von journalisten geht. (was uns dann wieder mal zeigt was das für menschen bedeutet die sich links/progressiv sehen. toller fortschritt zuschauen wie menschen für die man verantwortlich ist ermordet werden)
    warum aber bei uns keiner darüber schreibt obwohl es extremen einfluß auf die wahlen haben kann/hat.

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