To-do-Liste
An die Arbeit, Mr. President

Wen auch immer die USA in diesen Stunden zum Präsidenten wählen: Der Mann ist nicht zu beneiden. Auf den Sieger warten gigantische Aufgaben, will er Amerika vor dem Niedergang bewahren. Die sieben wichtigsten Baustellen.
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Boston/ChicagoAmerika hat eine Wahl. Der nächste Präsident nicht. Die Bürger entscheiden in diesen Stunden, ob sie Präsident Barack Obama und seiner Vision einer europäisch angehauchten Staatsordnung weitere vier Jahre gewähren – oder Mitt Romney mit seinem traditionell-konservativen Modell eines starken Amerikas an die Macht lassen. Im Wahlkampf konnten der Demokrat und der Republikaner ohne Hemmungen philosophieren, doch der Sieger wird liefern müssen. Und zwar schnell.

Amerikas Probleme sind gewaltig. Die marode Infrastruktur und der Verfall ganzer Stadtviertel fallen bei einer Reise durch das Land sofort ins Auge. Dahinter verbirgt sich ein dramatischer Substanzverlust: die USA verschulden sich in einem atemberaubenden Tempo, der Arbeitsmarkt stagniert, das Wachstum bleibt weit hinter seinem Potenzial zurück.

Dass der Sieger nicht lange ungestört feiern kann, dafür sorgt schon die so genannte Fiskalklippe: ein programmiertes Zusammentreffen von Steuersenkungen und Ausgabenkürzungen, die das Land zum Jahresende in die Rezession zurück werfen könnte. Spätestens am 7. November muss der wiedergewählte oder der designierte Präsident mit dem ebenfalls zum Teil neu gewählten Kongress verhandeln und Amerikas Weg in die Zukunft abstecken.

Handelsblatt Online gibt ihm eine To-Do-Liste mit, welche Baustellen dabei abgearbeitet werden müssen.

Kommentare zu " To-do-Liste: An die Arbeit, Mr. President"

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  • Ständig Obama-anbiedernde Berichte auf den GEZ-Sendern in Deutschland. Widerlich !

  • Zum Beispiel hat man erzählt, dass während der letzten Präsidentschaftswahlkampagne in den USA, Barack Obama und Hillary Clinton während eines Tages, dem 6. Juni 2008 verschwunden seien, um in aller Stille das Ende ihrer Rivalität auszuhandeln. In Wirklichkeit sind sie zum jährlichen Seminar der Bilderberg Gruppe in Chantilly (Virginia USA) gegangen. Am nächsten Morgen erklärte nun Frau Clinton, sie zöge sich von dem Wettbewerb zurück. Manche Autoren haben daraus geschlossen, dass diese Entscheidung im Laufe der Bilderberg Versammlung gefallen wäre. Dies ist nicht logisch, da diese Entscheidung seit drei Tagen schon sicher war, angesichts der Zahl der Stimmen in dem Investitionskomitee der Demokratischen Partei zu Gunsten von Senator Obama.

    Unserer Quelle nach ist etwas anderes passiert. Barack Obama und Hillary Clinton haben abseits ein finanzielles und politisches Abkommen getroffen. Senator Obama hat die Kasse seiner Rivalin wieder flottgemacht und ihr einen Posten in seiner Verwaltung angeboten (Frau Clinton hat den Vize-Präsidentenposten zurückgewiesen und das Staatsdepartement gewählt) gegen eine aktive Unterstützung seiner Kampagne gegen den Kandidaten der Republikaner.

    Dann wurden die beiden Leader durch James A. Johnson im Bilderberg Seminar eingeführt, wo sie versicherten, zusammen zu arbeiten. Seit langer Zeit schon war B. Obama der Kandidat der NATO. Herr Obama und Familie haben immer schon für die CIA und das Pentagon gearbeitet [3]. Noch dazu wurden die ersten Zuschüsse zu seiner Kampagne von der britischen Krone via den Geschäftsmann Nadhmi Auchi geliefert. Den schwarzen Senator den Bilderbergern präsentieren, entsprach einer Öffentlichkeitsarbeit auf internationalem Niveau von Seiten der Atlantischen Allianz zu Gunsten des zukünftigen Präsidenten der USA.
    voltairenet

  • @saythenonsense
    Dass der exMissionar vor allem in den bildungsschwächeren Gegenden vorne liegt, sagt doch alles! Wer den Zusammenhang zwischen Infrastruktur, sozialer Ungerechtigkeit, Wildwestmentalität, Industriediktatur und Bildung nicht kapiert, ist denkfaul oder er profitiert von der Schose!

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