US-Wahl 2012

Diskussion: Kommentare zu: Vor der Klippe

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 20.10.2012, 14:17 Uhrkarstenberwanger

    Na und? Die werden wieder ein paar Kriege oder eine weltweite Katastrophe anzetteln und die show geht weiter...kennen wir doch alles schon.

  • 20.10.2012, 15:15 UhrMIB

    Bei den Republikanern wird das Land heruntergewirtschaftet und bei den Demokraten stagniert es; das ist seit fast 50 Jahren so und wird sich so schnell nicht ändern.
    Die Amerikaner haben eine Mentalitäts- und Bildungsproblem.
    Die USA wurden hauptsächlich von Leuten gegründet, die aus Europa "weggelaufen" sind. Man hat wirtschaftliche, politische und soziale Probleme dadurch „gelöst“, dass man die Heimat verlassen und sich auf Kosten anderer Leute neuen Lebensraum erschlossen haben. Diese "Problemlösungen" aus der Zeit der Pioniere funktionieren heute aber nicht mehr: Kalifornien ist schon erschlossen und auf der anderen Seite des Pazifiks sagt China sehr deutlich: „Halt!“
    Auch kann man einen Staat nicht beliebig auf „Pump“ finanzieren. Die USA haben die Grenzen des schlanken Staates und der individuellen Freiheit erreicht, nur ein erheblicher Teil der Bevölkerung kann dies emotional nicht verkraften bzw. es fehlt die Bildung dies zu verstehen. Womit das zweite große Problem der USA angesprochen wäre.
    Ein großer Teil der Bevölkerung ist schlichtweg extrem ungebildet. Es gibt Leute die halten Obama ernsthaft für einen Marxisten(!); für solche Dummheiten würde man sogar in Hessen von der Sonderschule geprügelt. Würde man die USA anhand eines Schulzeugnisses bewerten, müsste dies lauten: Mathematik, Englisch, Physik, Chemie, Biologie, Erdkunde, Wirtschaftslehre, Fremdsprachen und Geschichte: mangelhaft; Betragen: ungenügend aber Religion und amerikanischer Patriotismus: sehr gut! Dass damit keine Nation auf Dauer als Industriestaat überleben kann, sollte klar sein. Die Republikaner glauben, dass es mit viel Beten und einem „Weiter so!“ besser wird und fahren daher den Karren jedes mal ein bisschen tiefer in den Dreck und die Demokraten haben Angst die Bevölkerung aus dem „amerikanischen Traum“ aufzuwecken, denn wer den Menschen die vollständige Wahrheit sagt, hat schlechte Chancen gewählt zu werden.

    • 21.10.2012, 10:46 Uhrgrauh94977

      Ich bin der Meinung ,das ganze Vermiessen der USof A bringt ueberhaupt nichts.
      Die Untergangsszenarien sind Legion und bringen nur Haeme und Schadenfreude hervor.
      Europa hat seine eigenen Probleme und sollte die loesen ,bevor sie auf die Erzkapitalsten schimpfen.
      Die USA wird sich wieder neu erfinden,aber die Zeit ist noch nicht ganz reif dazu.
      Ein Mr Romney und seine "Freunde" wird das Land nicht aus der Krise bringen,dies erfordert den politischen Willen des ganzen Landes.
      Period.

  • 20.10.2012, 21:05 UhrLarsLonte

    Die USA sind durch den neoliberalen Freihandel und den Monetarismus der Chicagoer Schule der Volkswirtschaft deindustrialisiert und volkswirtschaftlich pleite und gescheitert!

    http://theeconomiccollapseblog.com/archives/21-signs-that-the-global-economic-crisis-is-about-to-go-to-a-whole-new-level

  • 20.10.2012, 21:10 UhrWolfThom

    qkarstenberwanger:

    Oh nein, DIESMAL nicht...die USA werden - lesen sie Emmanuel Todd, Gerhoch Reisegger und Michael C. Ruppert - durch die Ersetzung des Dollars als Welt-Reserve-Leitwährung für Öl bankrott gehen...dann fließt der Wohlstand der Welt nach Europa...und die Hochqualifizierten kommen...


    Michael C. Rupperts Peak Oil Blog

    http://www.fromthewilderness.com

    http://www.steinbergrecherche.com

    http://theeconomiccollapseblog.com/

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