US-Wahl 2016 Trump zieht in „New York Times“-Umfrage gleich mit Clinton

Gleichstand zwischen Clinton und Trump: Bei einer Umfrage der „New York Times“ liegen die beiden Präsidentschaftskandidaten bisher gleichauf. Damit konnte der Milliardär enger an Clinton aufschließen als erwartet.
Eine Umfrage von Dienstag sah Trump noch 13 Prozentpunkte hinter Clinton. Quelle: AP
Donald Trump

Eine Umfrage von Dienstag sah Trump noch 13 Prozentpunkte hinter Clinton.

(Foto: AP)

WashingtonWenige Tage vor dem Beginn des ersten Nominierungsparteitages liegen die US-Präsidentschaftsbewerber Hillary Clinton und Donald Trump einer Umfrage zufolge gleichauf. Die Demokratin und der Republikaner lägen beide bei 40 Prozent, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung von „New York Times“ und CBS News. Im Juni hatte Clinton noch mit sechs Prozentpunkten geführt. Die Umfrage entspricht im Tenor einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung der Universität Quinnipiac, die Trump in den wichtigen Bundesstaaten Florida und Pennsylvania in Führung sieht. Eine am Dienstag veröffentlichte Reuters/Ipsos-Erhebung hatte dagegen einen Vorsprung von 13 Prozentpunkten für Clinton ausgemacht.

Der „New York Times“ zufolge hat der Ruf der ehemaligen Außenministerin durch die E-Mail-Affäre gelitten. In der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage erklärten 67 Prozent der Befragten, Clinton sei nicht vertrauenswürdig, ein Anstieg von fünf Punkten innerhalb eines Monats. Demzufolge misstrauen Trump 62 Prozent. Der Nominierungsparteitag der Republikaner beginnt am Montag.

An der „New York Times“/CBS-Umfrage nahmen vom 8. bis 12. Juli 1600 Menschen teil.

Das versprechen die Präsidenten-Anwärter
Steuern
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Hillary Clinton: Sie will Spitzenverdiener stärker besteuern. So sollen Zusatzeinnahmen von 1,1 Billionen Dollar zusammenkommen. Das Geld soll in u.a. in Kinderbetreuung fließen.

Steuern
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Donald Trump: Er hat eine gewaltige Steuersenkung versprochen, profitieren würden aber vor allem die Reichen. Der Plan würde innerhalb von zehn Jahren ein 9,5-Billionen-Dollar-Loch in den Staatshaushalt reißen.

Außenpolitik
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Hillary Clinton: Die Demokratin setzt auf Kontinuität und Verlässlichkeit. Sie ist aber eher bereit, amerikanische Interessen militärisch durchzusetzen als Präsident Obama, etwa in Syrien, wo sie eine Flugverbotszone fordert.

Donald Trump
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Donald Trump: Das Doktrin des Republikaners lautet: America First. Er will für Freund und Feind „unberechenbar“ sein, befürwortet Folter und malt sich eine gute Zusammenarbeit mit Wladimir Putin aus.

Freihandel
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Hillary Clinton: Im Vorwahlkampf hat Clinton Handelsabkommen kritisiert. Sie fordert Nachbesserungen zugunsten der Mittelschicht – ohne den Freihandel jedoch grundsätzlich in Frage zu stellen.

Freihandel
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Donald Trump: Er will die gesamte internationale Wirtschaftsstruktur umkrempeln, Freihandelsverträge aufkündigen und China mit Strafzöllen belegen. Experten warnen vor einem Wirtschaftskrieg.

Energie
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Hillary Clinton: Sie gibt das Ziel aus, die Energiewende fortzusetzen und den Kampf gegen den Klimawandel zu verstärken. Wind- und Solarstrom sollen ausgebaut, die Kohleverbrennung beendet werden.

  • rtr
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