Anlageklassen und die US-Wahl
Gold oder Aktien? So rüsten sich Anleger für die Wahl

Aktien für Hillary Clinton, Gold für Donald Trump: In welche Richtung werden sich die Finanzmärkte nach der US-Wahl bewegen? Welche Anlageklassen gefragt sein werden – und welche nicht. Ein Überblick.
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WashingtonEine Billion Dollar. Um diese atemberaubend hohe Summe hat sich der Wert der globalen Aktienmärkte in der vergangenen Woche verringert, weil die Investoren im Vorfeld einer turbulenten US-Präsidentschaftswahl ihre Risiken verringern wollten. Gleichzeitig ist das Angstbarometer der Wall Street, der Vix-Index, über seinen langfristigen Durchschnitt gestiegen. Und der traditionelle Zufluchtsort verunsicherter Anleger, Gold, war ebenfalls gefragt.

Doch in welche Richtung werden sich die Finanzmärkte nach der US-Wahl bewegen, welche Anlageklassen werden gefragt sein – und welche nicht?

Aktien

Im weiterhin wahrscheinlicheren Fall eines Wahlsiegs der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton dürften die Aktien kurzfristig nur eine Richtung kennen: nach oben. Experten erwarten, dass die Kurse dann die Verluste der Vorwoche locker wieder wettmachen werden.

Und auch mittelfristig dürfte die ehemalige US-Außenministerin ein Segen für die Aktienmärkte sein. Schließlich hat Clinton ein 275 Milliarden Dollar schweres Infrastrukturprogramm angekündigt, will den nationalen Mindestlohn verdoppeln und damit den Konsum ankurbeln sowie für die von den Märkten so geliebte stabile Politik sorgen.

Profitieren dürften unter anderem Wind- und Solarenergieunternehmen, weil Clinton die regenerative Energie fördern will. Auch für Krankenhausbetreiber könnte es bergauf gehen, denn Clinton will die amerikanische Gesundheitsversorgung verbessern und ausbauen.

Es gibt aber auch Ausnahmen: Insbesondere für Finanz- und Pharmaaktien könnte es ungemütlich werden. Denn wenn die Demokraten den Republikanern im Senat die Mehrheit abnehmen sollten, dürfte Clinton vom linken Spektrum ihrer Partei zu einer harten Linie gegenüber diesen beiden Branchen gezwungen werden – mit gravierenden Folgen für deren Aktien.

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Ein Crashrisiko namens Trump

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Zufluchtsort Gold

Kommentare zu " Anlageklassen und die US-Wahl: Gold oder Aktien? So rüsten sich Anleger für die Wahl"

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  • Helmut Metz,

    Summen an Parteispenden durch Unternehmen .... und welche für Trump
    -------------------

    Trump als Milliardär könnte das doch locker selbst finanzieren. Aber hier scheint sein Problem zu liegen: mehr Schein als Sein, eben ein Schwätzer

  • Herr Otto Berger@ Ich bin natürlich über Ihre Geschichte empört habe sie aber weiter gegeben. Pfui Deibel.

  • Hier eine kleine Geschichte für die Handelsblatt-Leser und Kommentatoren :

    Der kleine Sohn fragt den Vater, was Politik sei. Der Vater meint: "Nehmen wir zum Beispiel unsere Familie. Ich bringe das Geld nach Hause, also nennen wir mich Kapitalismus. Deine Mutter verwaltet das Geld, also nennen wir sie die Regierung. Wir beide kümmern uns fast ausschließlich um dein Wohl, also bist du das Volk. Unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse und dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt, ist die Zukunft. Hast du das verstanden?"

    Der Sohn ist erst einmal zufrieden. In der Nacht erwacht er, weil sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht hat und nun schreit. Er steht auf und klopft am elterlichen Schlafzimmer, doch seine Mutter liegt im Tiefschlaf und lässt sich nicht wecken. Also geht er zum Dienstmädchen und findet dort seinen Vater bei ihr im Bett. Doch auch auf sein mehrmaliges Klopfen hin lassen die Beiden sich nicht stören. So geht er wieder in sein Bett und schläft weiter.

    Am Morgen fragt ihn sein Vater, ob er nun wisse, was Politik sei. Der Sohn antwortet: "Ja, jetzt weiß ich es. Der Kapitalismus missbraucht die Arbeiterklasse, während die Regierung schläft. Das Volk wird total ignoriert und die Zukunft ist voll Scheiße!"

    Nennen wir die Mutter "Regierung Clinton oder Trump" ---- dann liegt die Zukunft
    (der kleine Brunder, der in den Windeln liegt) allemal in der Scheiße. hmm

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