Donald Trump: „Zwei Millionen Amerikaner verlieren jeden Monat ihre Jobs“

Donald Trump
Große Jobrettung – oder teurer Deal?

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„Zwei Millionen Amerikaner verlieren jeden Monat ihre Jobs“

Einige halten ihn sogar für riskant: „Jeder kluge Vorstandschef wird jetzt damit drohen, Arbeitsplätze nach Mexiko zu verlagern, und Gegenleistungen fordern, um zu bleiben“, meint der Ökonom Justin Wolfers. Zudem fielen die 1000 Stellen in der Gesamtperspektive kaum ins Gewicht: „Fast zwei Millionen Amerikaner verlieren jeden Monat ihre Jobs“, so der Wirtschaftsprofessor der Universität von Michigan.

Auch im Weißen Haus, wo noch die demokratische Regierung von Barack Obama am Ruder ist, zeigte man sich von Trumps Jobrettungs-Eifer wenig beeindruckt. „Das sind gute Nachrichten, die wir offenkundig begrüßen“, sagte Obamas Sprecher Josh Earnest zwar. Dann allerdings folgte der Seitenhieb: Um die Anzahl von Stellen im Verarbeitenden Gewerbe zu erreichen, die in Obamas Amtszeit entstanden seien, müsse Trump das Kunststück dann doch bitte noch 804 Mal wiederholen.

„Das waren 805.000 Arbeitsplätze, die nicht nur geschützt oder gerettet, sondern tatsächlich geschaffen wurden, während Präsident Obama im Amt war“, sagte Earnest.

Trump hatte vor kurzem bereits mit der Behauptung irritiert, er habe den Autobauer Ford davon überzeugt, ein Werk im US-Bundesstaat Kentucky zu belassen und nicht nach Mexiko zu verlagern. Das Problem: Ford hatte einen solchen Schritt nie angekündigt. Es ging lediglich um die am Konzernumsatz gemessen recht unbedeutende Produktion des Geländewagens Lincoln MKC, wie das Unternehmen rasch klarstellte.

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dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • (Fortsetzung)
    Schaut man sich nun etwa die katastrophale Leistungsbilanz der USA an (die schlechteste aller Länder überhaupt)...
    https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/rankorder/2187rank.html
    ... so wird relativ schnell deutlich, dass Trump auch gar keine andere Wahl hat, als die gigantischen Defizite zurückzufahren.
    Entscheidend ist jedoch, ob seine Politik unter dem Strich für mehr Freiheit und weniger Staat ausreicht - und insbesondere, ob die Amerikaner wieder die Kontrolle über ihre ReGIERung zurückbekommen oder nicht.
    "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen", nicht an ihren Worten - und dafür muss man Trump erst einmal handeln lassen...

  • @Jürgen Mücke
    Lassen Sie mal den Deutschlandfunk den Deutschlandfunk sein.
    Ende 2017 wird der Krieg in Syrien beendet sein. Jedenfalls von US und Russland Seite her. Was die Rebellen und andere Psychopathen IS Kämpfer bzw. andere arabische Clans dann aus Syrien und den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika machen, dass steht in den Sternen. Ich befürchte aber nichts GUTES.

  • Trump setzt sich wenigsten für den Erhalt der Arbeitsplätze in den USA ein und richtet sein politisches Handeln danach. "Great again!"

    Und die Deutsche Regierung bzw. Niedersachsen Regierung stellt sich mit ihrer CO2 freien Wirtschaftsdiktatur gegen VW und die restliche Deutsche Volkswirschaft. Die Gerwerkschaften und die SPD klatschen auch noch zu dieser ideologischen CO2 freien Wirtschaftsvernichtungspolitik = Arbeitsplatzvernichtungspolitik = Mangel und Armutsgesellschaft für EU-Deutschland!

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