Kandidatur der Republikaner
Nachrichtenagentur erklärt Trump zum Sieger

Die Republikaner werden Donald Trump sehr wahrscheinlich zu ihrem US-Präsidentschaftskandidaten wählen. Die Nachrichtenagentur AP hat sich vorab unter den Delegierten umgehört – und kürt ihn schon jetzt zum Gewinner.

Donald Trump steht kurz vor der Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, bei den noch ausstehenden Wahlen am 7. Juni wird er auf jeden Fall über die nötige Grenze von 1237 Delegierten kommen. Die Nachrichtenagentur AP hat ihn aber schon jetzt zum Sieger gekürt: Reporter haben mehrere sogenannte ungebundene Delegierte selbst befragt und sind nach eigenen Berechnungen darauf gekommen, dass Trump nun 1238 Delegierte auf sich vereinen kann – also einen mehr als die benötigten 1237.

Einer der befragten Delegierten ist Pam Pollard, Republikaner-Vorsitzende in Oklahoma. „Ein Teil unserer Wählerschaft gefällt es nicht, wohin unser Land gerade steuert – ich glaube, Trump hat diese Menschen berührt“, sagte Pollard gegenüber AP. „Ich habe kein Problem damit, Trump zu unterstützen.“

Offizielle Angaben zu den Zählungen gibt es jedoch nicht. Offiziell wird der Präsidentschaftskandidat erst auf einem Parteitag in Cleveland im Juli gekürt.

Wenn es soweit ist, hat sich nach rund einem Jahr Vorwahlkampf ein ursprünglich krasser Außenseiter in einem Feld von mehr als 15 republikanischen Bewerbern durchgesetzt. Trump ist wegen feindseliger Äußerungen gegenüber Einwanderern, Muslimen und Frauen umstritten. Doch hatte er zuletzt Vorwahlen in Serie gewonnen. Schon vor Wochen hatten sich die letzten beiden innerparteilichen Konkurrenten Ted Cruz und John Kasich mangels Erfolgsaussichten aus dem Rennen zurückgezogen.

Trumps wahrscheinliche Gegenkandidatin der Demokraten bei der Wahl im November ist Hillary Clinton. Die ehemalige Außenministerin hat aber die nötigen Delegierten ihrer Partei noch nicht ganz zusammen, sondern muss in weiteren Vorwahlen gegen den linken Senator Bernie Sanders antreten. Derzeit hat sie jedoch mit neuen Erkenntnissen in einer E-Mail-Affäre zu kämpfen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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