Marco Rubio: „Nicht gerade stolz“ auf persönliche Trump-Attacken

Marco Rubio
„Nicht gerade stolz“ auf persönliche Trump-Attacken

Nach seinen Verbal-Attacken gegen Donald Trump gibt sich der US-Republikaner Mario Rubio nun kleinlaut: Selbst seinen Kindern sei sein Verhalten „peinlich.“ Den eigenen Wahlkampf wird die Einsicht aber kaum beeinflussen.

WashingtonDer republikanische Präsidentschaftsbewerber Marco Rubio überrascht im Wahlkampf mit Selbstkritik. Auf seine zutiefst persönlichen Attacken auf den innerparteilichen Rivalen Donald Trump sei er „nicht gerade stolz“, räumte Rubio am Mittwoch bei einem vom Sender MSNBC übertragenen Bürgertreffen ein. Selbst seinen eigenen Kindern sei sein Verhalten „peinlich.“

Wenn er noch einmal von vorne anfangen könnte, würde er seine Kritik am Spitzenreiter im Rennen um die Präsidentschaftsnominierung anders anbringen, sagte Rubio weiter. Er wisse, dass die Attacken „nicht das sind, was wir uns von unserem nächsten Präsidenten wünschen.“

Rubio war jüngst mit scharfen Breitseiten auf Trumps Tein, dessen Frisur und sogar einem als zweideutig verstandenen Hinweis auf die Größe von dessen Händen aufgefallen. Den Siegeszug des Milliardärs bei den letzten Vorwahlen konnte der Senator von Florida damit jedoch nicht abbremsen. Auch Rubios eigene Kampagne kam dadurch kaum in Schwung. Vielmehr kämpft er im Wahlkampf inzwischen ums politische Überleben.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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