Moody's zur US-Wahl
Trumps Pläne könnten Arbeitslosigkeit befeuern

Donald Trump als US-Präsident: Dieses Szenario bereitet vielen US-Bürgern Albträume. Laut Moody's Analytics zurecht: Trumps Wirtschaftspläne würden eine langanhaltende Rezession und Arbeitslosigkeit verursachen.

WashingtonSollte Donald Trump Präsident werden und so seine wirtschaftlichen Pläne in die Tat umsetzen können, würde dies einer neuen Analyse zufolge die Arbeitslosigkeit in den USA befeuern. Das geplante Vorgehen des voraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner würde eine langanhaltende Rezession verursachen und zum Verlust von 3,5 Millionen Arbeitsplätzen führen, schrieben die Autoren des Forschungsdienstes Moody's Analytics in einer am Montag veröffentlichten Studie.

Sollten alle seine geforderten Maßnahmen in die Tat umgesetzt werden, stünde die Arbeitslosigkeit demnach zum Ende von Trumps vierjähriger Amtszeit im Weißen Haus bei bis zu sieben Prozent, sagten die Forscher voraus. Zurzeit liegt die Rate bei unter fünf Prozent. Trumps Pläne würden „die nationalen Wachstumsaussichten schwinden“ lassen, hieß es.

Der führende Autor Mark Zandi fungierte für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain einst als Berater in Wirtschaftsfragen. Er galt als auch großer Verteidiger des Konjunkturpaketes von US-Präsident Barack Obama. Es wird erwartet, dass Moody's Analytics – eine ratingunabhängige Schwestergesellschaft der Ratingagentur Moody's – auch zu den Wirtschaftsplänen von Trumps voraussichtlicher Rivalin Hillary Clinton eine Analyse veröffentlichen wird.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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