Obama und Trump
Eine präsidentielle Feindschaft

Über Jahre hinweg haben sich Präsident Obama und Donald Trump angefeindet. Nun müssen sie zusammenarbeiten, um Trumps Start im Weißen Haus vorzubereiten. Dabei ist der Milliardär angetreten, um Obamas Erbe zu zerstören.
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WashingtonBarack Obama tut das, was sich als Präsident gehört: Er hat seinem frisch gekürten Nachfolger noch in der Nacht zum Wahlsieg gratuliert und ihn für Donnerstag ins Weiße Haus eingeladen. So will er „sicherstellen, dass es einen erfolgreichen Übergang zwischen den beiden Präsidentschaften gibt“, sagte Obama am Mittwoch im Weißen Haus. Es klingt wie ein Routinevorgang. Präsident George W. Bush hat damals, nach dem Wahlsieg von Obama 2008, genau das gleiche getan. Doch das Treffen am Donnerstag wird alles andere als Routine werden.

Zwischen Obama und Donald Trump herrscht seit Jahren eine erbitterte Feindschaft. Der Republikaner startete vor Jahren eine groß angelegte Verschwörungstheorie und kolportierte immer wieder, dass Obama nicht in den USA geboren sei, seine muslimische Abstammung verschleiern wolle und gar nicht für die Wahl des Präsidenten hätte antreten dürfen. „Wieso zeigt er seine Geburtsurkunde nicht einfach?“, fragte Trump in einer Fernsehsendung, „Offenbar ist etwas darauf, was ihm nicht gefällt.“

Obama seinerseits hielt sich ebenfalls nicht zurück. Beim Korrespondentendinner vor fünf Jahren ließ er es sich nicht nehmen, Trumps Zweifel an seinem Geburtsort ins Lächerliche zu ziehen. „Heute gebe ich das Originalvideo meiner Geburt preis“, kündigte er zum Auftakt des Galadinners an. Wenig später flackerten Bilder aus dem Walt-Disney-Zeichentrickfilm „König der Löwen“ über die Riesenbildschirme im Saal. Zu sehen war eine stolze Löwin, die ihr Junges namens Simba den Zebras, Elefanten und Giraffen in der afrikanischen Steppe präsentiert. Anschließend wandte er sich an die Journalisten des Senders Fox News, um klarzustellen: „Das war ein Witz. Das war nicht mein wirkliches Geburtsvideo. Das war ein Kinderfilm.“

„Sagen Sie über Trump, was Sie wollen, aber er würde das Weiße Haus verändern“, legte Obama weiter nach und ließ eine Fotomontage einblenden, die das Gebäude im Las-Vegas-Stil mit Leuchtreklame und Frauen im Bikini im Vorgarten zeigte.

Während der Präsident weiter stichelte, saß der Immobilienmogul wie versteinert an seinem Tisch und kochte innerlich vor Wut, wie Beobachter in einer Dokumentation des Senders Arte erzählen. Buchautor Michael D‘Antonio vermutet in eben jener Dokumentation, dass das der Moment gewesen sein muss, in dem Trump sich für die Kandidatur für die republikanische Partei entschied.

Dass nun ausgerechnet Obama sein Amt an Donald Trump übergeben muss, kommt einer Demütigung gleich. Obama hat nicht nur Wahlkampf für Trumps Konkurrentin Hillary Clinton gemacht und die Qualifikationen des Milliardärs in Frage gestellt. Er sieht Trump auch als Gefahr für Land und Demokratie und weiß: Trump ist angetreten, um Obamas Erbe zu zerstören.

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Trump muss sich mit seinen Plänen beeilen

Kommentare zu " Obama und Trump: Eine präsidentielle Feindschaft"

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  • @ "Obamacare" ist bisher ein Flopp und muss an entscheidender Stelle (Versicherungspflicht) nachgebessert werden, wenn diese Krankenversicherung weiterhin Bestand haben soll.
    Link :
    http://www.washingtontimes.com/news/2016/oct/30/obamacares-implosion/

    Schon möglich, dass Trump auch wegen des Versprechens, "Obamacare" (wegen der hohen Beiträge) abzuschaffen, von Vielen gewählt wurde.
    Fazit : "Obamacare" ist zwar gut gedacht ---- aber schlecht ausgeführt.
    Trump wird an die Stelle von "Obamacare" letztendlich das besser durchdachte und für den Versicherten auch bezahlbare "Trumpcare" setzen müssen, denn in den USA sind viele Menschen nicht gegen Krankheit versichert.
    Trump wird beim Versuch der Verwirklichung vieler Wahlversprechen leider feststellen müssen, dass auch er nicht über Wasser gehen sondern nur mit selbigem kochen kann.

  • Obimbas Erbe zerstören? Ich lach mich tot!!
    Was für ein Erbe hat der Verwalter Obimba denn hinterlassen ... außer heisse Luft?
    Es wird immer abenteuerlicher mit der Schmierenpresse.
    Dieser Wald gehört komplett gerodet.

  • ist halt Lügenpresse

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